Quotendesaster der «Silvester-Stadlshow» Das wars wohl, Francine!

Die Zukunft der «Silvester-Stadlshow» mit dem Moderationsduo Francine Jordi und Alexander Mazza ist alles andere als gesichert. Wegen der schlechten Einschaltquote gehen die Verantwortlichen über die Bücher.

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Es wurde geschunkelt wie zu den grossen Zeiten – die «Silvester-Stadlshow» aus Linz (A) war eine rauschende Party. Doch der darauf folgende Kater ist umso heftiger. Nur 2,81 Millionen Zuschauer wollten sich auf ARD vom Moderationsduo Francine Jordi (38) und Alexander Mazza (43) vier Stunden lang durch den Silvesterabend begleiten lassen. Zum Vergleich: Unter ihrem Vorgänger Andy Borg (55) schauten vor einem Jahr noch 3,93 Millionen Volksmusikfans zu. Im ORF waren es heuer 424 000 Zuschauer, gegenüber 517 000 im Vorjahr. Das Schweizer Fernsehen veröffentlicht seine Zahlen für den Silvesterabend erst am Montag.

Die Quoten sind zwar eine Verbesserung gegenüber der ersten «Stadlshow» unter Jordi und Mazza im September – damals wollten weniger als 2,5 Millionen Menschen zuschauen – trotzdem bleiben sie ein Desaster. Dabei war man bemüht, die Fehler aus dem Neustart vergessen zu machen. Alexander Mazza hatte sich endlich anständig angezogen und wirkte nicht mehr ganz so deplatziert im Volksmusikumfeld. Und Francine Jordi führte gewohnt sympathisch durch die Sendung, eine gewisse fehlende Spontaneität ist ihr aufgrund mangelnder Erfahrung als TV-Moderatorin nicht vorzuwerfen. Statt langfädigen Talks zwischen den Liedern stand wieder die Musik der Interpreten im Vordergrund. Und da sorgten besonders die Schweizer – die Familiencombo Oesch’s die Dritten sowie Hackbrettspieler Nicolas Senn (26) – für stimmungsmässige Höhepunkte. Nur beim bekanntesten Gast des Abends, dem ewig blonden Heino (77), war der Applaus lauter. Die Frage bleibt im Raum, ob man es nicht verpasst hatte, ein paar Namen mehr seines Kalibers zu engagieren.

Nun gehen die Verantwortlichen über die Bücher. Vom SRF hiess es gestern: «Die Partnersender beraten über die Zukunft der ‹Stadlshow› und werden zeitnah in enger Abstimmung zu einer gemeinsamen Entscheidung kommen.» Co-Moderatorin Jordi will sich vorerst nicht mehr äussern – sie hat ihren Job erledigt. Nun müssen andere handeln. Doch alle Zeichen stehen für ein Aus der Sendung. Vielleicht wäre es auch das Beste für die Bernerin. Denn verheizen lassen muss sich eine Francine Jordi nicht.

Publiziert am 03.01.2016 | Aktualisiert am 03.01.2016
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37 Kommentare
  • Ruedi  Voser 04.01.2016
    Nach dem Startdesaster im Herbst nun am Silvester ein billiger Versuch des alten Stadels mit bescheidenem Erfolg. Sendung absetzen
  • fritz  vetter aus pratteln
    03.01.2016
    Jordi und ihr Partner sind doch zwei Schlaftabletten! Kein Pep, einfach nur langweilig.
  • Walter  Liechti 03.01.2016
    Mir hat die Silvester Stadel-Show sehr gut gefallen. Francine und Alexander haben seit der ersten Sendung mächtig zugelegt und auch die Interpreten waren gut ausgewählt.
    Alle die hier meckern, sollten sich zusammen tun und versuchen, eine viel bessere Sendung auf die Beine stellen; ich bin gespannt auf das Resultat.
  • lüthi  Walter aus Spiez
    03.01.2016
    Schade für Francine, schade für die riesige Arbeit die im Hintergrund geleistet wurde.
    Aber zu scharf wurden die Säbel gewetzt, zu voll waren die Fässer der Vorurteile.
    So kam`s wie es kommen musste. Traurig......... wünsche ein gutes neues Jahr...........plaa..plaa...plaaaa wie soll da die Welt friedlicher werden??
  • Bernd  Schweizer 03.01.2016
    Schade, wenn der Stadl vorbei wäre... Der Silvesterstadl war nämlich sehr gut! Francine und ihr Moderatoren-Partner haben das bravourös gemeistert. Ein Lob!