Polo – lieber tot als trocken

INTERLAKEN – Polo National hat sich die Lust am Leben auf die Fahnen geschrieben. Auch wenn er deshalb früher sterben muss. Sollten wir uns alle weniger Sorgen machen? Schreiben Sie uns.

  • Publiziert: 03.03.2008, Aktualisiert: 14.01.2012
play Polo Hofer (r.): «Lieber lustvoll zu Boden gehen als langweilig alt werden.» (Dominik Locher, Blick.ch)

Er hatte einen Tumor am Stimmband. Sechs Wochen lang wurde er bestrahlt. Es war unklar, ob er je wieder wird singen können. Jetzt ist alles überstanden und Polo Hofer (63) reisst munter Witze über sein Leiden.

Anstatt zu jammern fragt er im Interview mit dem «Magazin»: «Haben sie gewusst, dass die Ärzte von Stimmlippe reden, nicht von Stimmband? Ich weiss jetzt auch, wieso: Es sieht in der Vergrösserung exakt aus wie eine Vagina.»

Und auch sonst setzt er voll auf die Karte Leben. Wenn er Lust hat auf ein Cüpli, dann lässt er sich das von den Ärzten nicht verbieten. Trotz Problemen mit der Bauchspeicheldrüse! «Wenn ich wegen des Alkohols zehn Jahre weniger lebe, dann ist mir das egal.»

«Lieber lustvoll zu Boden gehen als langweilig alt werden», schliesst der Barde seine Lebensphilosophie zusammen und verspricht: «Sie werden noch viel von mir hören!» (lck)

play Gesinnungsgenosse von Polo: Hier geniesst Pete Doherty das Leben in Basel. (Blick-Leser-Foto: Qwer Jorns)

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