Fünf Ferientage in Zürich Pinks Chauffeur arbeitslos!

  • Publiziert: 11.10.2008, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Simone Matthieu

Schon fünf Tage vor ihrem «Benissimo»-Auftritt traf Superstar Pink in Zürich ein. Und verliess eine Woche lang ihr Hotelzimmer kaum.

Pink (29) besuchte gestern Samstag Beni Thurnheer (59) in dessen Show «Benissimo». Sie ist auf Promotion-Tour für ihr neues Album «Funhouse» (ab 27. Oktober im Handel).

Anders als ihre Superstar-Kollegen flog die ausgeflippte US-Sängerin aber nicht nur für einen kurzen Zwischenstopp nach Zürich. Pink kam bereits am Dienstag in die Schweiz. Fünf Tage lang logierte sie – praktisch unbemerkt von Öffentlichkeit und Medien – im Zürcher Nobelhotel Hyatt. Gerade mal einen Betreuer hatte sie dabei. Auch hier gab sich Pink anders als sonstige VIPs: Der übliche Tross von Bodyguards und Adabeis fehlte.

Die ersten beiden Tage liess sich die Blondine kaum blicken. Wenn sie das Hotel verliess, dann zu Fuss. Pink ist bekannt für Gewaltsmärsche: Das letzte Mal, als sie in Zürich war, lief sie vom Hyatt in der City zum Interview mit einer Zeitung in den Aussenbezirk Oerlikon – rund zehn Kilometer.

Ihr Privatchauffeur durfte, nachdem er Pink am Dienstag vom Flughafen Kloten ins Hyatt gebracht hatte, die schwarze Limousine in der Garage stehen lassen. Er wurde erst gestern Samstag für «Benissimo» wieder gebraucht.

Am Donnerstag nahm Pink erstmals ein Bad in der Menge: In der stets übervollen Hyatt-Bar genehmigte sie sich einen Gute-Nacht-Drink. Am Freitag traf sie um 23 Uhr eine Freundin zum Nachtessen im Hyatt-Restaurant.

Am Samstag dann der grosse Auftritt bei Beni National. Als Pink um 16 Uhr Richtung TV-Studio aufbrach – diesmal im Auto –, warteten gegen hundert Fans vor dem Hotel. Einige von ihnen hatten Unterhöschen mit dem Pink-Schriftzug angezogen und streckten Pink ihren Hintern zum Unterschreiben hin. Sie nahms mit Humor und malte ihren Namen auf diverse Füdli.

Nach den Proben für «Benissimo» ging es nochmals zurück ins Hotel. Kurz vor ihrem Auftritt in der Lotterieshow um 21.30 Uhr traf Pink erneut im Leutschenbach ein. Frisch geföhnt und geschminkt, wurde ihr eine goldene Schallplatte überreicht – für ihren Song «So What», der auf Platz eins der Schweizer Hitparade liegt. Nach der Performance bei «Benissimo» fragte Beni die Amerikanerin, ob sie auf ihrem neuen Album wieder den US-Präsidenten ins Visier nehme. «Ich hoffe, das muss ich beim nächsten Präsidenten nicht tun», antwortete Pink lachend.

Nach einer weiteren Nacht im Hotel Hyatt verliess die Sängerin die Schweiz heute Sonntagmorgen um sieben Uhr. Im Linienflugzeug, nicht im Privatjet. Pink ist eben anders als andere Stars.

play Pink beim «Schnurri der Nation», Beni Thurnheer. (Kourry Kurmann)

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