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DJ Bobo, haben Sie sich vom Eurosong-Contest-Debakel erholt?
DJ BOBO: Die Enttäuschung über unser frühes Ausscheiden war riesig. Zum Glück hatte ich zwei Wochen Ferien – ich hätte mich kaputt gemacht, so sauer war ich auf mich. Andererseits war mir schon vorher klar, dass wir keine Chance haben. Ein Ziel ist trotzdem erreicht: Die Schweiz identifiziert sich wieder mit dem Contest.
Hatte die Niederlage Auswirkungen aufs Geschäft?
Ja, aber positive. Die CD stieg in den Charts, der Ticket-Vorverkauf zog an.
Ihre letzte Tour mit dem Piratenschiff als Bühne war etwas nie zuvor Gesehenes. Wie kann man sich da noch steigern?
Es ist jedes Mal eine Katastrophe. Nach jeder Tour denkt man: Super, aber was nun? Das Wort Steigerung darf ich seit Jahren nicht mehr brauchen, das geht gar nicht. Das Neue ist anders, nicht besser.
Eine solch komplexe Show ist teuer. Wie sichern Sie sich ab, damit sich die Investition lohnt?
Es gibt keine Garantie. Man kann nie im Voraus sagen, was ankommen wird. Aber ich habe in den letzten Jahren den finanziellen Background geschaffen, um so was riskieren zu können.
Im Frühling gehts auf Vampir-Tour. Ihre Frau steht mit auf der Bühne. Was machen Sie mit Jamiro und Kayley?
Die nehmen wir mit. Ohne meine Kinder komme ich nicht auf Touren.
Sie geben das ganze Jahr 2008 hindurch Konzerte?
Wir stoppen nur für die Fussball-Europameisterschaft in der Schweiz.
Sie kommen deswegen zurück nach Hause?
Ja, die Crew hat einen Monat frei. Es ist in unserem Land, hallo! Das darf ich nicht verpassen. Ich bin ein grosser Fan, wir haben seit Jahren eine DJ-Bobo-Mannschaft. Kürzlich gewannen wir gegen das Steueramt Nidwalden 3 zu 1. Deshalb bin ich ausgewiesen worden und muss nach Kastanienbaum im Kanton Luzern ziehen (lacht).
Wann findet der Umzug statt?
Vor der Tour, Anfang 2008.
Wieso Kastanienbaum?
Alle fragen: Wieso, dort musst du doch mehr Steuern zahlen? Aber es gibt im Leben einen Punkt, an dem die Lebensqualität wichtiger ist als der Steuerfuss. Nancy und ich haben uns gleich zu Beginn in das Grundstück verliebt.
Lesen Sie das ganze Interview im SonntagsBlick Ausgabe 38/07
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Bobo zeigt die ersten Kostüme: «Alles Unikate.» (Foto: ZVG)