Nur Dornen für Eidgenossen-TV

  • Publiziert: 30.04.2006, Aktualisiert: 14.01.2012

LUZERN – Und wieder einmal regnete es für alle anderen «Goldene Rosen», nur nicht für die Schweizer: Gestern haben Grossbritannien und Deutschland beim «Rose dOr»-Festival in Luzern abgeräumt.

Britannien holte sich acht Auszeichnung, Deutschland deren drei. Letztere gingen ausschliesslich an den Privatsender Sat.1. Die Sat.1-Soap «Verliebt in Berlin» erhielt gleich zwei Goldene Rosen.

Die Telenovela gewann in der Kategorie Soap (richtig), und die Hauptdarstellerin Alexandra Neldel erhielt die Rose als beste Soap-Darstellerin. Bastian Pastewka holte sich für seine Leistungen in seiner eigenen Sendung «Pastewka» den Titel als bester Sitcom-Darsteller. Der Trophäen-Regen freute besonders einen Gast im Luzerner KKL: Privatfernsehpionier und Sat.1-Chef Roger Schawinski.

In weiteren Kategorien setzten sich britische Produktionen durch, so «Deal or no Deal» als beste Game-Show, «The Apprentice» als beste Reality-Show und «Extras» als beste Sitcom. Ashley Jensen wurde für ihre Leistungen in «Extras» als beste Sitcom-Darstellerin ausgezeichnet. Der britische Komiker Ricky Gervais erhielt die Ehrenrose für sein Lebenswerk.

Einmal mehr ging die Schweiz auch dieses Jahr leer aus. Sie war mit «Edelmais&Co», «AAA...find me a man», «White Flag – Playing with the Enemy» und «Yello – Electropop Made in Switzerland» vier Mal nominiert gewesen.

«Rose dOr»-Festival

Das Festival, bei dem der internationale Fernsehpreis verliehen wird, wurde dieses Jahr zum 46. Mal veranstaltet und fand zum dritten Mal im KKL Luzern statt.
play Platzte fast vor Stolz: Sat.1-Chef Roger Schawinski mit seiner Frau Gabriella Sontheim (r.). (Keystone)

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