Nur Dornen für Eidgenossen-TV

  • Aktualisiert am 14.01.2012

LUZERN – Und wieder einmal regnete es für alle anderen «Goldene Rosen», nur nicht für die Schweizer: Gestern haben Grossbritannien und Deutschland beim «Rose dOr»-Festival in Luzern abgeräumt.

Britannien holte sich acht Auszeichnung, Deutschland deren drei. Letztere gingen ausschliesslich an den Privatsender Sat.1. Die Sat.1-Soap «Verliebt in Berlin» erhielt gleich zwei Goldene Rosen.

Die Telenovela gewann in der Kategorie Soap (richtig), und die Hauptdarstellerin Alexandra Neldel erhielt die Rose als beste Soap-Darstellerin. Bastian Pastewka holte sich für seine Leistungen in seiner eigenen Sendung «Pastewka» den Titel als bester Sitcom-Darsteller. Der Trophäen-Regen freute besonders einen Gast im Luzerner KKL: Privatfernsehpionier und Sat.1-Chef Roger Schawinski.

In weiteren Kategorien setzten sich britische Produktionen durch, so «Deal or no Deal» als beste Game-Show, «The Apprentice» als beste Reality-Show und «Extras» als beste Sitcom. Ashley Jensen wurde für ihre Leistungen in «Extras» als beste Sitcom-Darstellerin ausgezeichnet. Der britische Komiker Ricky Gervais erhielt die Ehrenrose für sein Lebenswerk.

Einmal mehr ging die Schweiz auch dieses Jahr leer aus. Sie war mit «Edelmais&Co», «AAA...find me a man», «White Flag – Playing with the Enemy» und «Yello – Electropop Made in Switzerland» vier Mal nominiert gewesen.

«Rose dOr»-Festival

Das Festival, bei dem der internationale Fernsehpreis verliehen wird, wurde dieses Jahr zum 46. Mal veranstaltet und fand zum dritten Mal im KKL Luzern statt.
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Platzte fast vor Stolz: Sat.1-Chef Roger Schawinski mit seiner Frau Gabriella Sontheim (r.).- Keystone

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