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Die Fans der Basler Band können aufatmen. Natürlich nicht. Die weiblichen Liebeskäfer kommen aus Norwegen und nehmen ihren Bandnamen wörtlich: Seit drei Jahren treten Mona (Gitarre, Gesang), Monica (Gitarre), Kikki (Drums), Live (Bass) und Alis (Keyboard) im Käferkostüm auf und begeistern immer mehr Fans.
Die Käfer aus dem hohen Norden kennen ihre männlichen Artgenossen aus Basel schon lange, erzählen sie BLICK. «Wir wissen seit einigen Jahren von unseren Namensvettern, hätten aber nicht gedacht, dass sich unsere Wege so schnell kreuzen», sagt Bassistin Live.
Tatsächlich: Im Juni flogen die Basler Bugs nach Oslo und traten mit der norwegischen Sängerin Lene Marlin vor 100000 Zuschauern und einem TV-Millionenpublikum am «Topp 20»-Konzert auf.
Kurz darauf kam das Album der Basler in Norwegen auf den Markt. «Zum Glück haben wir unsere CD verschoben», sagten die Bugs aus Bergen. «Ursprünglich war der Release geplant, als die Single der Basler bei uns herauskam.»
Droht nun ein Krieg der Liebeskäfer? Die Käferdamen sind eine friedfertige Spezies: «Es sind fünf gut aussehende Jungs. Und wir haben kein Problem damit, dass es noch andere Lovebugs gibt. Und die Schweizer haben sich bis heute auch noch nicht bei uns beschwert.»
Musikalisch gibt es kaum Grund zur Rivalität – die Käfer sind in verschiedenen Revieren heimisch.
Charttauglicher Alternative-Pop aus der Schweiz, «Pling-Plong-Musik» aus Norwegen: «Wir machen zur Hälfte sommerliche Pop-Songs – das steht für Love – und zur anderen Hälfte monotonen Country-Rock – Bug.»
Auch aus Basel tönts nicht kriegerisch. Drummer Simon: «Es tut mir ein bisschen leid für sie, dass wir im Moment in Norwegen auch präsent sind.» Dann hat er eine brillante Idee: «Ein Lovebugs-Doppelkonzert in Norwegen wäre ein grosser Spass. Rock on, Ladybugs from Norway, I like what I hear!»