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Gemäss Richter-Spruch hätte sie 90 Stunden, sprich knapp 4 Tage absitzen müssen. Doch Nicole Richie bekam gestern das Weichspül-Programm verpasst: Nachdem die bekanntlich schwangere Jet-Setterin um 15.15 Uhr im Lynwood-Gefängnis eingecheckt hatte, durfte sie das besagte Etablissement um 16.37 Uhr bereits wieder verlassen. Macht unter dem Strich gerade mal 82 Minuten Knast für die 25-Jährige (übrigens am gleichen Ort, wo schon ihre Busenfreundin Paris Hilton Busse tun musste).
Die Sheriffs-Behörde nannte als Grund für den Schwedischen-Gardinen-Quickie die Überfüllung der Haftanstalt. Eine derartige Verkürzung der Strafzeit sei durchaus üblich. Richie sei nicht bevorzugt behandelt worden, hiess es weiter.
Richie war im Dezember auf einem Freeway im kalifornischen Burbank festgenommen, wo sie – voll gepumpt mit rezeptpflichtigen Schmerzmitteln und «beschwingt» von Marihuana – mit ihrem Wagen in falscher Richtung unterwegs war.
Apropos Promi-Sorgenkinder und Strafanstalten: Lindsay Lohan wurde gestern von einem Richter wegen Trunkenheit am Steuer und Drogenmissbrauchs zu einem – recht harmlosen – Tag Gefängnis und zehn Tagen gemeinnütziger Arbeit verknurrt. Gemäss der getroffenen Absprache muss die 21-Jährige ausserdem ein paar hundert Dollar Busse zahlen, ihre Entziehungskur beenden und ein dreitägiges Programm in der Gerichtsmedizin absolvieren. Dazu gehören auch ein Besuch in einem Leichenschauhaus und Gespräche mit Menschen, die von betrunkenen Autofahrern verletzt wurden. Li-Lo steht zudem für 36 Monate unter Bewährung.
«Es ist mir klar, dass ich mein Leben nicht mehr im Griff habe, weil ich alkohol- und drogensüchtig bin», liess die Schauspielerin nach der Urteilsverkündung über ihre Agentin Leslie Sloane Zelnik verlauten. Sie habe Dinge getan, für die sie sich schäme. «Ich habe gegen das Gesetz verstossen, und heute habe ich dafür die Verantwortung übernommen, indem ich mich zu den Anklagepunkten schuldig bekannte.»
Sollte Lohan noch einmal wegen Trunkenheit am Steuer schuldig gesprochen werden, erhält sie automatisch eine Haftstrafe von 120 Tagen. (AP/gsc)
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Wurde vom Richter ebenfalls gnädig behandelt: Lindsay Lohan. (Reuters)
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