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Und den Platz an der Sonne sichert sich der Deutsche. Mit seinem Bohlen-Heuler «Anything But Love» steigt er direkt auf die Platz 1 der Schweizer Hitparade ein. Kät schaffte es «nur» auf Rang 3, nach sieben Wochen findet man «Kei Luscht zum Gah» noch auf der 36.
Ein Anzeichen für nachhaltigen Chart-Erfolg ist die Platzierung der Sieger-Single allerdings nur bedingt. Carmen Fenk und Salome Clausen – Siegerinnen der ersten beiden Staffeln von MusicStar – hatten jeweils Nummer-1-Hits. Mittlerweile sind sie in der Versenkung verschwunden. Fabienne Louves hingegen schaffte es mit «Wach Uf» gerade mal auf Platz 10, wurstelt sich heute allerdings immer noch mit Musik durch.
Trotzdem: Wenn in neun Sendungen MusicStar ein einheimischer Star erschaffen wird, sollte eine Nummer-1-Single möglich sein. Zumal «Kei Luscht zum Gah» sicher nicht weniger eingängig ist als «Anything But Love» mit seinem Endlos-Refrain. Kam Kät vor sieben Wochen an Flo Rida (Right Round) und Lady GaGa (Pokerface) nicht vorbei, verweist Daniel Schuhmacher Milow (Ayo Technology) und den rehäugigen ESC-Gewinner Alexander Rybak auf die Plätze.
Doch nach der Show ist vor dem Karriere, auch wenn diese wie bei den meisten Casting-Gewinnern von kurzer Dauer sein sollte. Wurde bei Daniel Schuhmacher gleich ein (mässiger) Clip zur Single nachgeschoben, wartet man bei Kät nach wie vor auf ein Video. Irgendwie hat man das Gefühl, dass in der Schweiz die Chance auf Erfolg verschlafen wird. Schade.