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Das Duo Yello und der Rapper Stress ergatterten an den 3. Swiss Music Awards je zwei Auszeichnungen. Zu den Gewinnern gehören auch Lady Gaga und als Schweizer Newcomer die Bieler Rockgruppe Pegasus.
Bekannt gegeben wurden die Sieger heute Abend im Zürcher Schiffbau in einer vom Dachverband der Ton- und Tonbildträgerhersteller in der Schweiz (IFPI) veranstalteten Show.
Mit «Touch Yello» gewann Yello (Dieter Meier/Boris Blank) den Award in der Kategorie Best Album Pop/Rock National. Das Duo überflügelte die Lovebugs (»The Heighest Heights») und Stefanie Heinzmann (Roots to Grow»). Yello wurde zudem mit dem erstmals vergebenen «Outstanding Achievement Award» (Lebenswerk) ausgezeichnet.
«Tous les mêmes» von Stress feat. Karolyn erhielt den Award für den besten Schweizer Song. Erfolglos blieben Baschi, Bligg, Ritschi, Seven & Stress (»Stahn uf») und Seven (»Lisa»). Stress war auch in der Kategorie Best Album Urban National erfolgreich: Ausgezeichnet wurde seine Scheibe «Des rois, des pions et des fous».
Junge Helden und Champions
Die Bieler Gruppe Pegasus erhielt für «Hereos & Champions» den Award Best Newcomer National. Leer gingen hier Bucher&Schmid und Liricas Analas aus. In der Kategorie Best Newcomer International gewann der belgische Songwriter Milow (»Milow»). Er liess die US- Amerikanerin Lady Gaga und die amerikanische Gruppe Kings Of Leon hinter sich.
Mit «Poker Face» reüssierte Lady Gaga hingegen in der Kategorie Best Song International und schlug damit James Morrison feat. Nelly Furtado (»Broken Strings») und die amerikanische Band Black Eyed Peas (»I Gotta Feeling»). Diese machte mit «The E.N.D.» das Rennen in der Sparte Best Album Urban International.
«Funhouse» von Pink ist das beste Album Pop/Rock International. Keinen Erfolg hatten Robbie Williams und Muse. Der erstmals vergebene Jury Award ging an Big Zis alias Franziska Schläpfer für den Titel «Und jetz. Was hät das mit mir z tue?» Den Award für das Best Album Dance National erhielt DJ Antoine (»2009»).
Attraktive Acts
Die Gewinner und Gewinnerinnen in den neun Kategorien wurden in einem Mischverfahren aus Verkaufszahlen, Jurystimmen und Publikumsvoting ermittelt. Verantwortlich für die technische Auswertung der Preisverleihung war Media Control Schweiz, die seit 1984 die offizielle Schweizer Hitparade ermittelt.
Aufgewertet wurde das von Melanie Winiger und Marco Fritsche moderierte Verleihprozedere von einem attraktiven musikalischen Programm. Zu hören waren in Live-Acts Sens Unik, Bushido, Ke$ha, Christophe Maé, Baschi, Dada Ante Portas und Lunik. (SDA)