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Warum singen Sie jetzt in fremden Wohnzimmern?
Ich finde es eine lustige Idee, in so kleinem Rahmen aufzutreten. Bei Freunden habe ich das auch schon gemacht. Ich brauche nur ein paar Instrumente und Boxen.
Wie sieht das perfekte Wohnzimmer aus, in dem Sie ein Konzert geben?
Es muss einfach gemütlich sein und die Leute müssen sich freuen. Wenn sie eigentlich lieber einen Radio gewonnen hätten und dann ist halt dieser Ritschi da, ist das eher schwierig. Aber ansonsten: Von Leder- bis zu Stoffsofas ist mir alles recht.
Und dann wird gerockt und die Wohnung zertrümmert?
Geplant ist nicht, dass irgendetwas kaputtgeht. Sollten aber alle herumhüpfen, ist es vielleicht von Vorteil, wenn man das Väseli vom Grosi vorher wegstellt.
Bleiben Sie nach dem Konzert noch auf ein Bier?
Wenn die Leute cool drauf sind, sicher. Wenns aber nach dem Motto «Wer bist denn du? Ach so, der Sänger» geht, bin ich vermutlich schnell wieder weg.
Zwei Leser von «Blick am Abend» werden auch beim Konzert dabei sein. Was erwartet sie?
Da sie wie ich auch Gäste sind, müssten sie schon ein paar Songs mehr oder weniger gut auswendig können. Denn sie müssen an diesem Abend kräftig mitsingen.