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Nach dem überragenden Sieg beim Eurovision Song Contest von letztem Samstag haben die Deutschen bereits eine neue Vision: Der 43-jährige Showmaster und Musikproduzent Stefan Raab soll ihr Bundespräsident werden.
Schliesslich braucht das Land einen Nachfolger für den vorgestern zurückgetretenen Horst Köhler.
Warum Raab? Péter Vida, der Landesvorsitzende der Organisation «Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen» hält den TV-Star Raab für einen «Mann der Moderne und Visionen».
Raab steht für die «europäische Idee»
Immerhin hat es der Tausendsassa geschafft, die Deutschen nach fast 30 Jahren und mit 246 Sieges-Punkten am Song-Contest von ihrem Trauma zu befreien. «Zudem hat Raab durch seine jahrelange Tätigkeit Menschen inspiriert und begeistert», erklärt Vida. Und bekräftigt, dass die Petition für das Kölner Multitalent keine Bieridee ist: «Das ist ein ernst gemeinter Vorschlag.»
Die Bürgerbewegung lobt weiter: «Raab steht wie kein Zweiter für die Vermittlung der Kulturen und das Voranbringen der europäischen Idee. Der Grand-Prix ist dabei nur ein Baustein – aber der Sieg hat dies noch unterstrichen.»
Oder Trainer der Fussball-Nationalmannschaft?
Auch auf Facebook zeigen Raabs Fans Gesicht. Die Gruppe «Stefan Raab unser nächster Kanzler und Bundespräsident» hat bereits nach wenigen Stunden über 2500 Mitglieder. Weitere 1200 fordern «Stefan Raab for President».
Doch auch vor dem runden Leder macht der Raab-Rummel nicht halt: Neu soll der Entertainer auch noch deutscher Nationaltrainer werden. Für ihn läufts also rund.