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Er kann kaum mehr sprechen, nicht mehr selber essen. «Alles liegt jetzt in Gottes Hand», so beschrieb Eleonore Osterwald (67) gestern den Gesundheitszustand des grossen Entertainers.
Andere hätten ihren bettlägrigen Gatten längst ins Pflegeheim gebracht – doch Eleonore sagt tief bewegt: «Hazy ist die Liebe meines Lebens. Er hat mir so viel geben, die ganze Welt gezeigt. Jetzt will ich auch für ihn da sein. Bis zum Schluss.»
Gestern berichtete BLICK, dass der Jazzmusiker Anfang Jahr für 17 Tage in der Luzerner Klinik St. Anna wegen einer Lungeninfektion behandelt werden musste.
Schon damals wich seine Frau nicht vom Krankenbett. Seit zehn Tagen pflegt sie ihn nun zu Hause. «Ganz allein schaffe ich das aber nicht mehr», sagt sie. Täglich um halb elf komme deshalb die Spitex. «Ich könnte ihn selber im Bett nicht mehr drehen, denn sein Körper ist wegen der Parkinson-Erkrankung ganz steif geworden», so die Schauspielerin. Sie helfe aber überall mit. Und verwöhne Hazy mit feinen pürierten Speisen. «Das Essen und Trinken fällt ihm aber sehr schwer. Er kann nur noch mit grosser Mühe schlucken», sagt sie.
Aus Eleonores Worten wird klar: Hazy Osterwald geht es sehr schlecht. Seine Stimme sei schwach geworden, sagt die besorgte Ehefrau. Sie müsse sich tief zu ihm hinunterbücken, wenn sie ihn noch verstehen wolle. «Er fragt mich dann oft: ‹Wie viele Tage dauert es noch bis zu meinem 90. Geburtstag?› Dann würden sie gemeinsam die Tage bis zum 18. Februar zählen.
An der Wand seines Zimmers hängen russische Heiligenbilder. «Diese geben Hazy viel Kraft», ist Eleonore überzeugt. «Wir beten auch viel. Wir wissen beide, dass wir bei Gott gut aufgehoben sind.» Jeden Tag lasse sie für ihn seine alten Jazzplatten laufen. «Dann wirkt er gelöst und lächelt. Und ich denke mir: Er ist immer noch ein schöner Mann, auch wenn er krank ist.»
Immer öfter brauche ihr Mann jetzt aber auch Ruhe. «Er will dann ganz allein in der Stille sein», sagt die Ehefrau. Dann holt sie tief Luft, flüstert: «Ich habe Hazy geheiratet, um ihm in guten und schlechten Tagen beizustehen. Schon als er vor vielen Jahren am Rande der Existenz war, hielt ich zu ihm. Nun braucht er mich noch viel mehr.»
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