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Hallo Ari! Wie kamst du auf die Idee, beim ESC mitzumischen?
Das ist eine lustige Geschichte. Ich habe mir selbst nie gross Gedanken darum gemacht. Und plötzlich hat mich Georg Schlunegger angefragt, ob ich seinen Song für den ESC singen will. Zuerst war ich skeptisch, doch sobald ich den Song das erste Mal gehört habe, war ich hin und weg! Ich hörte das Lied und sah mich sofort auf einer Bühne stehen und diesen Song performen! Der ist mir wirklich wie auf den Leib geschneidert!
Was für ein Song ist es denn genau?
Ich darf noch nicht darüber reden. Denn falls er gewählt würde, wird er im Rahmen einer Kampagne veröffentlicht.
Aber ist es eher eine R&B-Nummer, ein Rocksong oder gar ein Metal-Hammer wie damals der Song von Lordi?
Nein, nein. Es ist eine sexy R&B-Nummer, uptempo, ähnlich wie der Song von Duffy. Er hat wirklich viel Power und haut einen richtig aus den Socken!
Wie hoch schätzt du deine Chancen ein, endlich wieder mal ein gutes Resultat für die Schweiz zu erreichen?
Sexy Frauen in knappen Kleidchen ziehen doch immer, oder? Nein, ich würde einfach mein Bestes geben. Und ich denke, der Song ist so gut, dass wir wirklich eine Chance hätten!
Deine albanischen Wurzeln könnten sicherlich ein Vorteil sein für Punkte aus den osteuropäischen Ländern...
Das kann sehr gut sein. Vanilla Ninja haben ja 2005 auch 12 Punkte von Estland erhalten. Aber ich setze eigentlich nicht auf diese Karte. Ich hoffe, dass ein breites Publikum von mir und dem Song überzeugt werden kann!
Der ESC ist ja nach dem schlechten Abscheiden der Schweizer in den letzten Jahren arg in die Kritik geraten. Was sagst du zu dieser «Ostblock-Mafia»?
Ich finde, die Medien übertreiben. Auch, dass immer von «peinlichem Abscheiden» gesprochen wird bei unseren Interpreten finde ich doof. Denn, wenn man einen tollen Auftritt hinlegt und trotzdem ausscheidet, ist dies nicht peinlich.
Na dann, wünschen wir dir viel Glück!
Herzlichen Dank! Ich würde mich freuen, die Schweiz vertreten zu dürfen!