Sasha auf Schatzsuche

HAMBURG – Die Frau fürs Leben ist ihm noch nicht ins Netz gegangen. Dafür hat der Sänger andere Kostbarkeiten an Land gezogen und diese „Good News On A Bad Day“ teilt er jetzt mit uns allen.

  • Publiziert: 04.03.2009, Aktualisiert: 13.01.2012
  • Von Anna Blume
play Sasha kommt bald wieder in die Schweiz. (ZVG)

Wer könnte dieser Tage nicht ein paar gute Nachrichten gebrauchen? Sasha liefert sie sozusagen frei Haus. «Good News On A Bad Day» heisst das neue Album des 37-Jährigen. «Ich habe es nicht wegen der Weltwirtschaftskrise so genannt», schmunzelt er im Interview mit Blick.ch. Nein, Sasha war auf Schatzsuche, ist nach Perlen getaucht und hat viele Kostbarkeiten an Land gezogen: Kleine Momente, die das Leben so gross machen. «Die Sonne, die am Morgen durchs Fenster scheint oder eine schöne Frau, die dir über den Weg läuft», erklärt er.

Von Schwächen und Schlafstörungen

Klingt trivial, ist es aber nicht. Gute-Laune-Songs wechseln sich mit Gänsehaut-Liedern ab, schmissige Sounds à la Dick Brave mit Wohlfühl-Balladen. Denn Sasha geht auch tiefer, auf den Grund seiner Seele – und gibt Schwächen preis. «Ich erzähle kleine Geschichten aus meinem Leben. Klar, es tut auch gut, sich mal den ganzen Mist vom Herzen zu schreiben», verrät er. Zum Beispiel die Sache mit den Schlafstörungen. «Ich kam nicht zur Ruhe, mein Gehirn hat pausenlos gerattert. Wahrscheinlich, weil ich nicht wusste, ob das alles so wird, wie ich es mir vorgestellt habe.»

Mittlerweile schlummert er wieder tief und fest. Vielleicht liegts daran, dass Sasha mit dem Album völlig zufrieden ist und viel Applaus bekommt. Das schönste Kompliment? «Meine Mama mags. Und die hatte an meinen anderen Platten immer was zu meckern.» Dieses Mal nicht. Und auch Freunde und Kollegen, die er seine «Musikerpolizei» nennt, loben das Werk. «Es ist viel entspannter und positiver, weil ich ein neues Kapitel aufschlage.»

Ein neues Kapitel muss der Sänger auch im Privatleben aufschlagen. Seit letzem Jahr ist er wieder solo und «glücklicher Single». Familie sei schon irgendwann ein Thema, Kinder nicht ausgeschlossen, aber «ich setze mich nicht unter Druck. Es gibt den richtigen Zeitpunkt für alles».

«Übers Internet verlieben? Niemals!»

Im Magazin «Bunte» war zu lesen, dass der Musiker gerade auf Schätzchensuche sei und ab sofort Bewerbungen für die grosse Liebe annimmt. «Das habe ich so gar nicht gesagt», wiegelt er ab. Bewerbungen hat es trotzdem gehagelt, zum Teil auch ganz lustige. «Aber das ist nichts für mich. Ich bin da altmodisch und muss dem Menschen gegenüberstehen. Ein Foto reicht mir nicht, ich könnte mich auch nie übers Internet verlieben.» Abgesehen von der fehlenden Frau fürs Leben zieht Sasha drei Jahre vor dem 40. eine positive Bilanz. «Ich habe so ein Glück gehabt, viele Träume sind wahr geworden.»

Ferien in der Schweiz

Nur eines will er vorm nächsten runden Geburtstag noch erledigen: Den Führerschein machen. Und den Bootsführerschein gleich hinterher schieben. Halt dich ran, Sasha! Denn im April kommt der Sänger nochmal in die Schweiz und will dann ein paar Ferientage in Zürich dran hängen, weil «es hier so schön ist». Leinen los auf dem Zürisee. Chillen, shippern, sonnen – und vielleicht nach Schätzchen tauchen.

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