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Die blauen Augen von Julia Maria Sakar leuchten, wenn sie von Dieter Bohlen (55) erzählt. Zusammen mit 1000 anderen schaffte sie es in die zweite Runde der RTL-Castingshow «Das Supertalent». Vor einer Woche durfte Julia in Wiesbaden (D) ihr Gesangstalent vor dem Poptitan beweisen. Er sitzt in der Jury der TV-Sendung. «Dieter war begeistert von mir!», schwärmt die Schülerin aus Bäch. Sie hatte ein Lied von Leona Lewis (24) zum Besten gegeben. «Er meinte, dass man sich noch oft sehen werde!»
Bohlens Kritik ist für das Schweizer Stimmwunder ein Riesenkompliment. Auch die anderen Juroren, Moderatorin Sylvie van der Vaart (31) und Choreograf Bruce Darnell (52), waren von ihrer Stimme begeistert. «Bruce hat sogar gesagt, ich sei spitze.»
Trotzdem: Erst im Oktober steht fest, ob Julia es in die Sendung schafft. Von ihrem Können ist sie jedenfalls überzeugt. Seit sie denken kann, ist Singen ihre Leidenschaft. Vor zwei Jahren gab sie sich den selbstbewussten Künstlernamen «Julia Star». «Immer wenn ich gesungen habe, sagten mir die Leute, dass ich singe wie ein Star.» Die Schülerin gibt alles, um dem Namen gerecht zu werden. Sie übt fleissig und hält sich mit Jazztanz fit. Stolz präsentiert sie ihre Bizepse. «Aber so muskulös wie Madonna will ich nie werden!»
Aber das Posieren beherrscht Julia so perfekt wie das «Material Girl» aus den USA. Und sie strahlt wie auf Knopfdruck, wenn man sie anschaut. Auch ihr Styling ist ungewöhnlich: Zwei- bis dreimal täglich wechselt sie ihre Kleider. Und sagt erwachsene Sätze wie diese: «Mode ist eben wichtig. Sie zeigt, wie der Mensch ist.»
Weiss Julia, dass ihr Verhalten nicht zu einer Zwölfjährigen passt? «Ich will das einfach», antwortet sie, «aber ich bin noch ein Kind und weiss nicht alles.» Spätestens beim Thema Jungs zeigt sich ihr Alter. «Jungs? Damit lasse ich mir noch fünf Jahre Zeit.»