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Wubert (30, links, mit Bart) mag «Orientierungslauf ohne Karte», erleuchtet Frauen und hört auf den Rat eines «ominösen Vodoo-Buchautors». Djeree Djëf le Touriste (30, 2.v.r.) steht auf «dänische Bauklötzchen», «Mikado im Dunkeln» und bewundert seinen Goldfisch.- zVg.
Ihr warnt vor Raserei. Habt ihr selbst schon gegen Verkehrsregeln verstossen?
Djeree: Ich glaube viele haben schon mal eine Busse bekommen.
Wubert: Mir hat mal eine Polizistin gewunken. Das hiess ‹Stopۛp›. Ich bin dann zu ihr gefahren. Ich dachte, sie wollte plaudern. Aber sie war gar nicht nett.
Du meinst sie wollte dich anmachen?
Wubert: Also das hat wirklich so ausgesehen.
Djeree: Er kommuniziert sehr gerne (lacht).
Trägst du einen Tarn-Bart, weil die Frauen dir immer so nachstellen?
Wubert: Style ist uns einfach so wahnsinnig wichtig.
Djeree: Wir leben unser Inneres gegen Aussen. Man muss beides kombinieren können. Ich mag meinen Style – ich finde mich schön (lacht).
Von was bekommt ihr denn sonst noch einen Rausch – ausser von Mode?
Wubert: (verschüttet seinen Kaffee). Jetzt muss ich wieder ins Styling gehen.
Bist grad ein bisschen nervös geworden.
Wubert: Nein, ich bin einfach ein Zappelphilipp. Was war die Frage?
Djeree: Wir kiffen nicht.
Wubert: Es gibt alle möglichen Rauschmittel. Bier kannst du trinken, voll zu viele Bananen essen.
Djeree: Muskatnuss auch.
Wubert: Man muss wissen, wie weit man gehen kann. Im Verkehr ist es generell gefährlich.
Djeree: Da gilt – gleich Null. Verkehr und Rausch – das passt nicht zusammen.
Wubert: Du bist nicht ready for Aktion.
Euer Werbe-Song startet in den ITunes Charts durch. Auch ein Rausch?
Djeree: Du siehst die Liste und realisierst das gar nicht. Ich dachte, der Computer hat einen Schaden.
Wubert: Schon lustig – wir waren zwischen Alicia Keys und One Republic.
Habt ihr das der BfU-Kampagne zu verdanken?
Djeree: Der Song ist ein guter ‹Ruck› – er macht Spass. Die Kampagne half schon. Wie krass es jetzt ist, überrascht mich trotzdem. Dieses ‹wudum› hätte ich nicht erwartet.
Wubert: Ich habe gehört, die Kids singen das in the train.
Wofür würdet ihr keine Werbung machen?
Wubert: Sehr schwierig zu sagen.
Djeree: Nichts, was gegen unsere Prinzipien geht. Für Pelz würde ich nicht werben. Wir müssen mal Miss Schweiz fragen. Sie hat bestimmt noch ein paar gute Ideen.
Wubert: Also Mondo-Küchen finde ich einen guten Brand.
Djeree (ruft): Mondoooo.
Wubert: Das ist schon irgendwie cool.
Djeree: Die Frage ist, was du machst und ob die Firma fair ist zu den Mitarbeitern.
Wubert: Kaffeerahmdeckeli, Schokolade, egal – der Groove has to be right.
Im Januar kommt eure CD raus. Was können wir erwarten?
Wubert: Wir haben uns sehr viel Zeit und den Slogan zu Herzen genommen. Die Musik is gonna be nicht nur slowly. Wir nicht kuschelrocken.
Djeree: Wir sind eine Live-Band. Was will ich sagen…ähm.
Wubert: Wir wollen Fun haben.
«Slow Down. Take It Easy»: Mit ihrem Titelsong für die Anti-Raser-Kampagne der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) stiegen Da Sign & The Opposite in die ITunes-Charts ein.- zVg.