ZÜRICH - Lady Gaga war in Zürich eine Wucht. Auch, weil das Fotoverbot doch noch fiel.
Sie kann es einfach. Egal ob mit 12 Kilo mehr auf den ehemals schlanken Hüften oder nicht. Lady Gaga (26) rockte gleich zwei Tage hintereinander Zürich, brachte das Hallenstadion zum Beben. In hautengen und ultrakurzen Outfits tänzelte sie über die Bühne. Professionelle Bilder sollte es nicht geben, so Gagas Management im Vorfeld. Nun sind doch Bilder aufgetaucht, die erahnen lassen, warum es ein offizielles Foto-Verbot gab.
Auf den Fotos ist eindeutig zu sehen, dass Gagas stylische Leder-Unterhose langsam zum String mutiert und die Fischnetz-Strumpfhose dem ehemaligen Knack-Po nicht unbedingt mehr schmeichelt. Und Gaga? Die steht über der Kilo-Kritik. Rief erst kürzlich die Aktion «@BodyRevolution» gegen den Schlankheitswahn ins Leben und streckte auch in Zürich immer wieder ungeniert den XL-Po gen Publikum. Doch auch wenn sich die Sängerin mit ihrem neuen Gewicht wohlfühlt, gänzlich gehen lassen will sie sich nicht. «Ich bin gestern Morgen schon um fünf Uhr aufs Velo gestiegen», rief sie den Schweizern entgegen. Und als ihr ein Fan eine Tüte Chips anbot, lehnte Gaga dankend ab, mit der Begründung: «Die darf ich jetzt nicht mehr essen.»
Die berühmte Form ihrer Kehrseite will die Sängerin auf keinen Fall verlieren. Schliesslich ist diese Inspiration für eine neue Lederhandtaschen-Kollektion des Designers Thierry Mugler, die es für 900 Dollar zu kaufen gibt. «Lady Gaga ist unsere Muse. Sie weiss noch nichts von unserem Design, aber wir hoffen, dass es ihr gefällt», so eine Sprecherin des Modelabels. (jut)