
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Keine obszönen Gesten, keine Texthänger, kein Klamotten-Fauxpas – in diesem Jahr sollte alles perfekt werden bei Madonnas (53) Halbzeit-Show des Super Bowls zwischen den New York Giants und den New England Patriots. Und Madonnas Plan wäre aufgegangen, wäre da nicht Gesangskollegin M.I.A. gewesen.
Während der Performance des gemeinsamen Hits «Give me all your luvin’» zeigte die Britin M.I.A. den 68'000 Fans im mit patriotischem Pathos geschwängerten «Lucas Oil»-Stadion und den weltweit mehr als 800 Millionen Zuschauern am Fernseher plötzlich den Mittelfinger, als sie die Textpassage «I don’t give a sh*t» sang. Und das letzte Wort war, wenn schon nicht deutlich zu hören, doch mindestens zu erahnen.
Staunen vorm TV, denn seit dem Busen-Blitzer bei der «Wardrobe Malfunction» von Janet Jackson (45) im Jahr 2004 dürfte solch eine Szene nicht mehr zu sehen sein. Um pikanten Szenen vorzubeugen, hat der US-Sender «NBC» extra ein «Delay»-System eingebaut, welches den TV-Zuschauer das Ereignis mit einigen Minuten Verzögerung sehen lässt. Nicht so gestern beim Super Bowl! «Es gab einen Defekt im ‹NBC›-Verzögerungs-System», so die offizielle Begründung des Senders. «Die obszöne Geste war völlig unangebracht und enttäuschend. Wir wollen uns bei den Fans dafür entschuldigen.»
Madonnas Auftritt hingegen verlief nach dem Motto: Nicht kleckern, sondern klotzen! Als Kleopatra liess sich die Queen of Pop zu ihrem Hit «Vogue» von rund 50 muskelbepackten Gladiatoren ins Stadion ziehen, bevor sie ein Feuerwerk der Superlative auf der Bühne zündete. Ob Kostümwechsel oder Gastsänger wie die Jungs von LMFAO und Nicki Minaj – Madonna liess es ganze 12 Minuten lang professionell perfekt krachen, im Gegensatz zu Kollegin Christina Aguilera (31), die bei ihrem Auftritt im letzten Jahr patzte. Aguilera sang die Nationalhymne, verpasste jedoch eine Strophe und erntete dafür zahlreiche Pfiffe. (jut)