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Statt getreu ihrem Songtitel «The Highest Heights» zu höchsten Höhen aufzusteigen, müssen sich die Lovebugs vom Eurovision-Spektakel verabschieden.
Ihr Auftritt war vor allem eins: Sympathisch authentisch. Im Gegensatz zu vielen Beiträgen im ersten Halbfinal des Eurovision Song Contests wirkten die Lovebugs nicht steril, kamen rockig daher und verbreiteten gute Stimmung. Doch geholfen hat es wenig: Die frische Art und der für den Contest ungewohnte Britpop goutierten die Fernsehzuschauer nicht und liessen sie auch nicht über die eher heisere Stimme von Frontmann Adrian Sieber hinwegschauen. Die Schweiz holte nicht genügend Punkte und wird einmal mehr nicht im Final um den Sieg mitsingen.
Insgesamt 18 Nationen versuchten im ersten Halbfinal des diesjährigen Eurovision Song Contests, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Und der Wettbewerb blieb seiner Tradition von schrillen und schrägen Auftritten treu. Am ausgefallensten war wohl Gypsy.cz, der für die Tschechen ins Rennen stieg: Optisch erinnernd an Freddie Mercury, Dschingis Khan und Superman hampelte der Rapper über die Bühne. Genützt hats nichts: Gypsy.cz sind am Samstag im Final nicht dabei.
Auf die traditionelle Eurovision-Formel «weiblich, jung, knapp bekleidet» setzten unter anderem Rumänien, Andorra oder die Türken. Letztere erinnerten mit ihrem Auftritt musikalisch stark an den türkischen Siegersong 2003 «Everyway That I Can». Immerhin ist in diesem Fall die Strategie aufgegangen: Die Türkei und auch Rumänien sind im Final am 16. Mai dabei und kämpfen um die Krone.
Für andere heisst es nach dem Halbfinal Koffer packen. Zum Beispiel für Bulgariens Vertreter Krassimir, der vor allem mit falschen Tönen auffiel.
Optischer Höhepunkt des Abends war vor allem auch die gigantische Bühne. Ausgestattet mit unzähligen Bildschirmen und beweglichen Elementen passte sie sich farblich an die jeweiligen Auftritte an. Die Lovebugs rockten beispielsweise vor verschneiten Bergen und digitalen Hochhauskulissen. Allerdings: Die schiere Grösse der Bühne liess die Interpreten etwas verloren wirken.
Eindrücke vom 1. Halbfinal sehen Sie in unserer Diashow.
| Start-Nr. | Land | Interpret | Songtitel | |
| 1 | Montenegro | Andrea Demiroviæ | Just Get Out of My Life | ausgeschieden |
| 2 | Tschechien | Gipsy.cz | Aven Romale | ausgeschieden |
| 3 | Belgien | Copycat | Copycat | ausgeschieden |
| 4 | Weissrussland | Pjotr Jalfimau | Eyes That Never Lie | ausgeschieden |
| 5 | Schweden | Malena Ernman | La voix | im Final am 16. Mai |
| 6 | Armenien | Inga & Anush | Jan Jan | im Final am 16. Mai |
| 7 | Andorra | Susanne Georgi | La teva decisió (Get a Life) | ausgeschieden |
| 8 | Schweiz | Lovebugs | The Highest Heights | ausgeschieden |
| 9 | Türkei | Hadise | Düm Tek Tek | im Final am 16. Mai |
| 10 | Israel | Noa & Mira Awad | There Must Be Another Way | im Final am 16. Mai |
| 11 | Bulgarien | Krassimir Awramow | Illusion | ausgeschieden |
| 12 | Island | Yohanna | Is It True? | im Final am 16. Mai |
| 13 | Mazedonien | Next Time | Nešto što kje ostane | ausgeschieden |
| 14 | Rumänien | Elena | The Balkan Girls | im Final am 16. Mai |
| 15 | Finnland | Waldo’s People | Lose Control | im Final am 16. Mai |
| 16 | Portugal | Flor-de-lis | Todas as ruas do amor | im Final am 16. Mai |
| 17 | Malta | Chiara | What If We | im Final am 16. Mai |
| 18 | Bosnien | Regina | Bistra voda | im Final am 16. Mai |