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2003 starb die Schauspielerin Lana Clarkson (†41) in Phil Spectors Haus. Sie habe eine «Pistole geküsst», sagt der Musik-Produzent. Es sei Selbstmord gewesen, sagt Spector.
Die Richter glaubten dem 70-Jährigen kein Wort. Und verurteilten ihn wegen Mordes zu mindestens 19 Jahren Haft. Doch jetzt versuchen seine Anwälte, ihren Klienten doch noch rauszuholen. Ihre Begründung: Spector habe kein faires Verfahren bekommen.
Die Richter liessen die Aussagen von fünf Frauen zu, die behaupteten, Spector habe sie ebenfalls mit einer Waffe bedroht. «Bei keiner Schilderung dieser Frauen war Spector dabei. Er hat niemandem eine Waffe in den Mund gesteckt, geschweige denn abgefeuert», so die Verteidigung.
Die Zeugenaussagen hätten ihrer Ansicht nach nichts mit den Anschuldigungen gegenüber Spector zu tun. Anwalt Dennis O’Riordan reichte laut der «BBC» den 148-seitigen Berufungsantrag ein. Ob das Verfahren neu aufgerollt wird, ist zurzeit noch nicht klar. (b3i)
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