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Der Merz-Diss kommt vom der politischen Gruppe Unité populaire nahestehenden Rapper Citoyen Gladius. Die Unité populaire versteht sich als «sozialistisch, patriotisch und sich für die nationale Souveränität des Schweizer Volks einsetzend» und geht jeweils alles andere als zimperlich vor. Letztes Jahr forderte die Vereinigung mit feindseligen Parolen die Verhüllung von «Stop Aids»-Plakaten, diesen April bot sie dem antisemitischen französischen Komiker Dieudonné Mbala Mbala eine Plattform, wie «lematin.ch» berichtet.
Jetzt spuckt die Citoyen Gladius mit «Jai le mal de Merz» gegen das Verhalten des Bundespräsidenten in der Gaddafi-Affäre: Hans-Rudolf Merz sei im Anzug in Tripolis angekommen und in Unterhosen heimgekehrt, heisst es etwa im Track. Sogar von Micheline Calmy-Rey müsse er sich anknurren lassen.
Hannibal Gaddafi wird als Papa-Söhnchen beschrieben, der sich von Genfer Polizisten doch nichts sagen lassen müsse, nur weil er Hausangestellte verprügelt habe.
In erster Linie schiesst die Unité populaire aber natürlich gegen Merz, der die Schweiz schon mit dem UBS-USA-Kundendaten-Deal entmannt habe. (zeb)