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Sein Liebeslied «Wa chönd d’Vögel deför» bleibt unvergessen, ebenso die Onanie-Hymne «Uf em Liintuech». Vor rund zehn Jahren bewies Jack Stoiker, heute 37 Jahre alt, dass es kein Gesangstalent braucht, um die Herzen des Publikums zu berühren. Das Album «Hällwach», mitproduziert von Komiker Beat Schlatter (48) und Regisseur Michael Steiner (40), schlug 1999 ein wie eine Stinkbombe im Damensalon.
Die Spezialität des Ostschweizers waren aber seine Live-Auftritte. Etwa an jenem Abend, als er zwischen zwei Songs das Publikum fotografierte. «Da mueni för mini Mueter feschthalte, die glaubt mir nie, dass i vor so vil Lüt gspilt ha.» Der Saal tobte, wie so oft bei seinen Gigs.
Dann, vor etwa sieben Jahren, wurde es plötzlich still um den eigenwilligen Sänger und Songwriter. Er zog sich in sein Refugium nach Freiburg zurück, wo er heute als Informatiker arbeitet.
Nun kommt für seine Fans die Erlösung! Am 13. und 14. November steht Jack wieder auf der Bühne: im Zürcher Club Casa Bar, der von Rudi Bindella jr. (32) geführt wird.
Der Grund für sein Comeback ist simpel. «Es juckt mi halt scho no i de Finger», gibt Stoiker unumwunden zu. Ein neues Album ist aber (noch) nicht geplant. «Höchstens unter einem neuen Namen», meint er. «Vielleicht als griechischer Schlagersänger Demetrios Hämorrhoidis.»