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Blick.ch: Gratulation Alexandra! Was immer du singst, landet auf Platz 1 in der Hitparade.
Alexandra Burke: Ich weiss, es schockt mich selbst!
Du verdankst deinen Erfolg wie Leona Lewis «X-Factor». Wer hier eine Casting-Show gewinnt, verschwindet meist gleich wieder in der Versenkung.
Das ist doch nicht möglich, voll schräg! «X-Factor» ist halt eine Riesenshow, ausserdem haben wir sehr viele Leute, die sich für uns einsetzen. Und ohne harte Arbeit und Fokussierung aufs Wesentliche läuft natürlich überhaupt nichts.
Wie behältst du denn den Fokus?
Wenn man liebt, was man tut, ist das gar nicht so schwer. Ich wollte schon immer Sängerin werden. Seit ich zwölf bin, stehe ich auf der Bühne. Ich bin immer meinen Weg gegangen, habe nie nach rechts oder links geschaut.
So geradlinig tönt dein Album «Overcome» aber nicht. Konntest du dich nicht für eine Stilrichtung entscheiden?
Ich liebe einfach alle Arten von Musik. Und das mag jetzt seltsam klingen, aber jeder Song bin wirklich ich. Seien es nun die langsamen oder die energetischen wie «Bad Boys».
Mit «Bad Boys» hast du die Top-Chart-Position sogar gegen «Bodies» von Robbie Williams verteidigt. Was war das für ein Gefühl?
Das war so komisch! Eigentlich bin ich immer noch das kleine Mädchen aus Islington – und jetzt stehe ich in Konkurrenz mit meinen Vorbildern wie Whitney Houston oder Mariah Carey.
«Bad Boys» hat dir Glück gebracht. Auch privat?
Oh ja, ich stehe auf böse Jungs. Aber alle Frauen tun das. Weisst du: Das mit dem netten Jungen von nebenan klappt einfach nie.