Gölä: «Ich habe Frauen Märchen aufgetischt»

  • Aktualisiert am 03.01.2012
  • Von Maja Zivadinovic

Was der Musiker sonst noch verriet, erfahren Sie im VIPtalk von «Blick am Abend».

Lassen Sie uns ein Spiel spielen.
Okay, aber bitte beachten Sie, dass ich tierisch erkältet bin. So tierisch, dass ich vielleicht die Schweinegrippe kriege.

Husten Sie mich bitte nicht an.
Zieren Sie sich nicht so. Fordern Sie mich jetzt besser zum Duell.

Wie viele Tiere spielen bei den Bremer Stadtmusikanten mit?
Lassen Sie mich überlegen ..., es waren vier. Richtig?

Chapeau! Welche?
Esel, Hund, Katze und ein Güggel.

Ich bin schwerst beeindruckt.
Das war einfach. Eigentlich war ich es mir stets gewohnt, Frauen noch viel mehr Märchen aufzutischen.

Nicht sehr gentlemanlike, lieber Gölä.
Und doch notwendig. Wie hätte ich sie sonst ins Bett bringen sollen?

Wie sind Sie denn vorgegangen?
Da waren sogar Sprüche, wie «Hey, du hast schöne Augen» dabei.

Dieser Spruch ist abgelutscht.
Wahre Worte, deswegen habe ich jetzt ein Märchenalbum für Kinder aufgenommen.

Vom Büezer zur männlichen Antwort auf Trudi Gerster?
Bitte nicht. Ich respektiere Trudi für ihre Arbeit, aber sie war langweilig. Ich setzte meinen Fokus darauf, dass Kinder spielerisch lernen.

Welches ist Ihr Lieblings-Märchen?
Ich hab keines. Als Kind fand ich es lustiger, mich wie die Band Kiss zu schminken und wie ein Tubel durch die Strassen zu seckeln statt Märchen zu hören.

Tipp

Das Märchenalbum «Gollo und Papagallo am Nordpol» mit Gölä ist ab sofort überall im Fachhandel erhältlich.
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