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DJ Antoine steht auf dicke Autos. (Toini Lindroos)
«Antoine hat mich um Hunderttausende Franken geprellt. Stattdessen kaufte er sich kürzlich einen Rolls Royce Phantom, Neuwert 850 000 Franken.»
Das stösst dem MC sauer auf. Roby Rob hat am Dienstag beim Arbeitsgericht Zürich Klage gegen DJ Antoine eingereicht. «Erst verklage ich ihn auf 23 800 Franken: Für die Songrechte, wo er mir nur 4200 statt 28 000 Franken ausbezahlte. Im Übrigen behauptet Antoine, dass er ‹Purple Rain› von Prince selber geschrieben habe! Er weist die Songs als Eigenproduktionen aus, um Gebühren der Suisa zu kassieren.»
Es geht ums liebe Geld
Im zweiten Schritt will MC Roby Rob seinen Ex-Kollegen Antoine wegen 600 000 Franken ausstehender Gage verklagen. Der DJ habe bei Auftritten 1000 Euro extra für den MC verlangt, ihm aber nur 150 Franken pro Auftritt bezahlt. MC Roby Rob begründet seinen Rundumschlag unumwunden: «Es geht mir ums Geld. Antoine hat mich jahrelang benutzt. Die letzten vier Jahre will ich zurück.»
Roby Rob ist selber kein Unschuldslamm: «Ich war 2001 im Knast wegen Vermögensdelikten und nehme Kokain, um kreativ zu sein. Im Gegensatz zu Antoine, der Ecstasy schluckt. Er kann deswegen nicht so mit mir umgehen!» DJ Antoine gestern: «Ich bin erstaunt, dass ein Arbeitsgericht wegen so etwas bemüht wird. Unsere Anwälte nehmen sich dem Fall an. Für mich ist das Thema erledigt.»
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MC Roby Rob zeigt DJ Antoine den Stinkefinger: Er hat ihn am Arbeitsgericht wegen ausstehenden Zahlungen angezeigt. (Rolf Jenni)