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Grazia Covre (49) ist die bekannteste Drillmeisterin der Schweiz. Sie machte schon Patricia Kaas (43) fit für die Bühne. Jetzt nimmt sie Michael von der Heide (38) unter ihre Fittiche.
Am 27. Mai singt er für die Schweiz am Eurovision Song Contest in Oslo. Schafft er die Halbfinalhürde, könnte es zwei Tage später sogar zum Sieg reichen – gegen Konkurrenten aus 38 Ländern.
«Ich hatte lange Herzklopfen vor dem Einschlafen, jetzt wirds besser, die Konzentrationsphase beginnt», erklärt von der Heide seinen Gemütszustand. Bis er sich zurückziehen kann, gehts aber ans Eingemachte.
Grazia Covre hat einiges mit ihm vor. «Ich bring von der Heide für Oslo auf die Palme!», sagt sie und lacht. «Michael ist erstaunlich fit. Dass er den Spagat beherrscht, ist beachtlich!» Was die Choreografin mit ihm einstudiert, ist Staging, sprich Bühnenperfektion.
«Es reicht nicht, mit einem glitzernden Anzug auf der Bühne rumzuhopsen», sind sich beide einig. Und so wird gemeinsam gedehnt, gedreht, gesprungen. Michael von der Heide wird man in Oslo weder hüpfend noch im Spagat sehen, wenn er mit «Il pleut de l’or» (es regnet Gold) an den Start geht. «In Oslo zählt, dass man singen kann und nicht nur rumhüpft. Ich hoffe auf einen Finalplatz. Der wäre Gold wert.»
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Ob als Sternengreifer oder im Spagat: Grazia Covre achtet bei jeder Bewegung, dass die Energien fliessen. (Sabine Wunderlin)
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