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Gölä grinst. Genüsslich nippt der Büezer-Rocker an seiner Stange. Dann lässt er die Bombe platzen, sagt: «Ich komme am Sonntag nicht in die Finalsendung der ‹Grössten Schweizer Hits›.»
Warum nicht, Gölä? Schon am 25. Oktober kam er nicht in die Sendung. Nur ein kurzer Einspieler seines Hits «I ha di gärn» wurde gezeigt. Doch das Publikum hat Gölä so gern, dass er mit 32,62 Prozent der Publikumsstimmen mit grossem Vorsprung gewann!
Keine Zeit, wenig Bock
Gölä meint: «Ich habe halt keine Zeit. Man kann doch nicht überall sein! Ich wäre sooo gern gegangen.» Jetzt grinst der Sänger noch etwas breiter.
Was soll das heissen, keine Zeit? Gölä: «Ich habe im Moment meine Ruhe verdient. Mag nicht an jede Hundsverlochete rennen. Das mit dem TV habe ich schon letztes Jahr gemacht, jetzt will ich nicht. Ich bin im Moment lieber zu Hause.»
Aber was ist mit den Fans, Gölä? Die werden doch enttäuscht sein! Der Rocker gesteht: «Ich will nicht der Buhmann der Nation sein. Aber zum Glück ist ja Bligg weitergekommen, jetzt kommts schon gut. Ich brauche wirklich mal Pause.»
Gölä rechnet jetzt, nachdem Bligg (33) weitergekommen ist, nicht mehr mit einem Sieg: «Ich gewinne sicher nicht», meint er.
Doch Gölä kann gewinnen. Denn obwohl er nicht kommt, wird er vom SF nicht disqualifiziert. Warum nicht?
SF-Sprecher Marco Meroni: «Das war ein Publikumsentscheid. Göläs Titel ‹I ha di gärn› hat es übers Online-Voting der Zuschauer unter die Nominierten geschafft.»
Auch das SF bedauert, dass Gölä fehlt: «Das ist schade. Aber wir akzeptieren diese Entscheidung und freuen uns, dass am Sonntag alle anderen Künstler mit von der Partie sein werden.»
Gölä schaut dann vom Sofa aus zu. Wie findet er es denn, dass er trotzdem gewinnen kann? Der Rocker brummelt: «Ich gewinne eh nicht, und das ist mir auch schnuppe!»