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Roger Cicero brachte im April das Publikum im Zürcher Kaufleuten zum Swingen. (Screenshot)
Lys Assia, Nella Martinetti und Roger Cicero haben zwei Dinge gemein: Ihre Liebe zur Musik und ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC). Lys Assia gewann gleich an der Premiere der Veranstaltung anno 1956, Nella Martinetti konnte 1988 den kanadischen Pop-Star Céline Dion an Bord und damit den Preis zum zweiten Mal in die Schweiz holen und der deutsche Roger Cicero versuchte sein Glück für unseren grossen Nachbarn vor zwei Jahren in Helsinki.
Welche Erinnerung verbinden die drei mit dem Contest? Lys Assia erzählt stolz: «Damals, als ich den Contest gewonnen habe, war ich schon weltberühmt. Aber trotzdem war es für mich eine grosse Ehre, die Schweiz vertreten zu dürfen.» Nella Martinetti ergänzt: «Für mich war vor allem der Sieg von Céline Dion eine besondere Freude, weil ich und meine Arbeit anerkannt wurden. Mir wurde endlich der nötige Respekt zuteil.» Auch der deutsche Swing-Künstler blickt gern zurück: «Es hat echt Spass gemacht. Wir hatten eine wilde Zeit, wurden den ganzen Tag herumkutschiert!» Trotz Platz 19 von 24 bereut er seine Teilnahme am ESC nicht: «Mir hat es nicht geschadet, obwohl es viele Leute vorher prophezeiten!»
Inzwischen aber ist den beiden Ladys zumindest die Freude am ESC etwas vergangen. «Lieder wie die von Lordi oder Guildo Horn passen nicht ins Konzept des Anlasses», so Martinetti. Zurück zu den Wurzeln könnte die Lösung sein, was auch Assia begrüssen würde. «Die Teilnehmer sollen wenigstens einen kleinen Teil des Liedes in ihrer Landessprache verfassen!»
Was halten Sie von Lys Assias Idee? Möchten Sie mehr Lieder respektive Teile davon in der Landessprache der jeweiligen Teilnehmer hören? Schreiben Sie uns Ihre Meinung!