
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die «Tränen» aller «Swiss Ladys», deren «Ewigi Liebi» zur Schweizer Musik anhält, können trocknen. Der «Tiifel isch gstorbe» – aber «Die grössten Schweizer Hits» gehen in die dritte Runde.
Bei SF hat man gerechnet: Warum einen Knüller fallen lassen, wenn man mit «Cindy» oder «Frau Stirnima» am Quoten-«Blue Bayou» gelandet ist: 1416000 Zuschauer (63,5% Marktanteil) waren zu Tränen gerührt, als der krebskranke Ruedi Rymann mit seinem «Schacher Seppli» Polo Hofers «Alperose» pflückte. Und strahlend im Jodel-Olymp landete.
Selten versprühte eine SF-Show so viel Emotionen. Die röhrenden Krokus, das lüpfige Trio Eugster und die ins Herz singende Francine Jordi begeisterten gleichzeitig.
Jetzt darf Sven Epiney nochmal ran. SF fordert die Zuschauer auf, in ihren Plattenarchiven zu stöbern und Ideen einzureichen, wer im Herbst auftreten soll
«Es wird schwer sein, die Sendung mit neuen Interpreten zu toppen», gibt Peter Reber (57) zu bedenken. Aber es gebe noch unzählige Schweizer Hits. «Wir hatten allein mit dem Trio Peter, Sue & Marc 14 Chart-Hits. Songs wie ‹Memory Melody› oder ‹Scotty Boy› wurden noch nicht gespielt.»
Viele alte Hits lagern noch in Archiven, deren Interpreten gestorben sind. Vico Torriani durfte keine Silberfäden ziehen, dabei war er einer der Grössten. Gut möglich, dass SF jüngere Künstler die Gassenhauer von einst singen lässt.
Jetzt sind Sie dran: Welcher Schweizer Hit muss in der nächsten Staffel «Schweizer Hits» unbedingt kommen? Welcher Schweizer Künstler gehört in die Sendung? Muss die Show jünger und poppiger werden? Schreiben Sie uns!