Amanda Jenssen: «DJ Bobo? Kenne ich nicht»

  • Aktualisiert am 19.01.2012
  • Von Fabian Zürcher

Sängerin Amanda Jenssen (21) kommt im VIPtalk dann doch auf den Hund und verrät, dass sie den Kick auf der Bühne mag und getragene Kleider.

Amanda, Sie wurden durch eine Casting-Show bekannt. Sind Sie eine Rampensau?
Das wird man sehen, ich stehe noch am Anfang meiner Karriere. Aber ich spiele sehr gerne live, der Kick auf der Bühne ist einzigartig.

Wie siehts mit der Arbeit im Studio aus?
Ich mag den Gedanken, etwas zu kreieren, das mich überleben könnte. Deswegen wollte ich auch immer einen künstlerischen Beruf.

Hatten Sie nie andere Jobs?
Doch doch, während der Schule schon. Das Schlimmste war Telefon-Marketing. Vier Stunden auf einem Stuhl zu sitzen und Leute zu belästigen – alle hassen dich, und das völlig zu Recht. Da habe ich es besser jetzt (lacht).

Als nächster schwedischer Hit-Export?
Wir haben tatsächlich viele international bekannte Künstler. Das Land ist einfach zu klein; uns Schweden bleibt einfach nichts anderes übrig, als zu versuchen, die Welt zu erobern.

Die Schweiz ist noch kleiner, aber Weltstars gibt es kaum.
Echt nicht?

Vielleicht DJ Bobo?
Den kenne ich nicht.

Sie kennen Chihuahua nicht?
Oh doch, natürlich. Dööö-dö-dö-dö-dö oder so ähnlich. Das Lied kriegt man nicht mehr aus dem Kopf. Ist aber nicht meine Musik.

Ihr Sound klingt auch etwas anders.
Ich mag den Vintage-Touch. Bei Kleidern geht es mir genau gleich. Mir vorzustellen, dass jemand diesen Rock schon mal getragen hat, finde ich faszinierend. Es ist, wie wenn das Kleidungsstück schon ein Leben gehabt hätte.

Musik-Tipp

Amanda Jenssen, «Happyland», ab heute im Handel.
Belästigte Leute: Amanda Jenssen.- Sony

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