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Heute Abend tritt er im Zürcher Club «Hive» unter seinem Künstlernamen Mortimer Brightway auf. Doch in der Schweiz kennt man ihn als knallharten Manager: 2006 zog Martin Hellweg (42) als «Bösewicht von Reconvilier» den Hass einer ganzen Region auf sich. Weil er als Chef von Swissmetal 112 Mitarbeiter auf die Strasse stellte.
Nun macht er mit seinem Musikprojekt «Milk67» harten Techno-Crossover. Auch da geht er schonungslos zur Sache: Das Video zum Lied «White Monks» zeigt erst eine nackte Nonne vor dem Kloster Einsiedeln SZ, danach eine Schwulen-Party. Hellweg zu BLICK: «Natürlich haben wir nur die Nackt-Szene vor dem Kloster gedreht. Aber die übrigen Aufnahmen sind an anderen Orten entstanden.»
Die Handlung des Videoclips sei frei erfunden, sagt Hellweg. «Aber wir haben uns schon überlegt, wie man Doppelmoral aufzeigen kann. Ich glaube, dass die Realität hinter Klostermauern unser Video in den Schatten stellt.»
Wie kommt ein Wirtschafts-Boss überhaupt in eine Techno-Band? Hellweg: «Musik war schon als Teenager ein Hobby von mir. Letztes Jahr nahm ich mir eine sechsmonatige Auszeit, um unser Debut-Album zu produzieren. Andere spielen am Wochenende Golf oder Tennis – ich mache Musik mit einem Kollegen.»
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