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Sven Epiney kann die Blogger von «78s – Das Magazin für bessere Musik» auch mit vollem Körpereinsatz nicht von seinen grössten Schweizer Hits überzeugen.- Keystone
Für die Blogger von «78s – Das Magazin für bessere Musik» ist ein Hit «nicht einfach ein kommerziell erfolgreicher Song, der niemandem weh tut und allen irgendwie gefällt». Um die kritischen Gemüter in der Blog-Zentrale zu entzücken, muss ein Musikstück schon einiges mehr drauf haben, als Sven Epineys «Die grössten Schweizer Hits».
Ein Hit sei für sie ein aussergewöhnlicher Song mit grossem Wiedererkennungswert, der über Jahre hinweg in der Erinnerung haften bleibe. «Die grössten Schweizer Hits zu küren, ist eigentlich eine verdienstvolle Idee», sagt David Bauer von «78s» gegenüber Blick.ch. Doch weil das SF bereits zum vierten Mal irgendwelche Songs suche, die dem Massengeschmack eines alternden Publikums entsprächen, mussten sie aktiv werden.
«Deshalb springt ‹Das Magazin für bessere Musik› ein. Wenn das SF aka Grosi-TV ein Zerrbild der Schweizer Musikszene zeichnet, sind wir geradezu verpflichtet, die Dinge gerade zu rücken», sagt David Bauer von «78s». Ihr Resultat der schweisstreibenden Gehirnarbeit: Aus 1000 Leservorschlägen wählten die «78s»-er 25 Künstler aus und organisierten ein eigenes Voting. Eine Titelliste, die aus «Sicht der jungen Generation, die Musik abseits des Mainstreams schätzt und neben alten Klassikern auch junge Hits kennt» zusammen gestellt ist, so Bauer.
In den Top 25 rocken etwa die «Baby Jail» mit «Tubeltrophy», «Sens Unik» mit «Laisser Toi Aller» oder «Taxi» mit «Campari Soda». Doch auch Altmeister wie Mani Matter mit «E Löu, e blöde Siech» und Yellow mit «Bostitch» haben es auf die Guerilla-Liste geschafft.
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