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Zwei Punkte tröpfelte es für Michael von der Heide mit «Il pleut de l’or» am Eurovision Song Contest – letzter Platz. «Das ist schon bitter», sagt Sänger Baschi dazu in der Aargauer Zeitung. «So schlecht war er nicht. Aber es genügt heute nicht mehr, einfach einen guten Song zu haben.» Andere Länder würden Millionen investieren.
Und Baschi bringt sich als Wertanlage gleich selbst ins Spiel: «Die männliche Lena wäre ich gerne.» Frisch und frech ist er jedenfalls auch. Und bis dann sollte er auch im Ausland bekannt sein, wenn es nach Plan läuft: Am 13. August erscheint sein Album «Auf grosser Fahrt» in Deutschland. «Das hat im Moment absolute Priorität», sagt Gadget-Manager Eric Kramer. Und natürlich das Mundart-Album, dessen Veröffentlichung auf Ende Jahr geplant ist. «Ob wir den ESC in Angriff nehmen wollen, entscheiden wir zu gegebener Zeit», meint Kramer zum Thema Eurovision.
Natürlich hat die SRG das letzte Wort, was den Schweizer Beitrag anbelangt. Aber der Baselbieter ist schliesslich ein SF-Sohn: Durch MusicStar bekannt geworden, erhielt er 2007 mit «Baschi National» seine eigene Doku-Soap. Baschi findet den ESC jedenfalls eine «tolle Plattform, man erreicht ein grosses Publikum.» Dann tut auch verlieren nicht so weh: Die Lovebugs verzeichneten mehr Downloads, Michael von der Heide hat Angebote aus Spanien und Israel. Und an Eurovision weht ein jugendlicherer Wind als auch schon, nicht erst seit Lenas Triumph.
Aber für Baschi müsste das SF etwas tiefer in die Tasche greifen. Bei von der Heide wurden nur die Reisespesen gedeckt. Baschi: «Ein Skandal.»