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Vincent Thomas tanzte und sang bei der Boygroup «US5». Nach seinem Ausstieg erhebt der 19-Jährige schwere Vorwürfe.- Getty Images
Er hatte Gold in der Kehle und tanzte wie ein Wirbelwind: Vor zwei Jahren löste Vincent Thomas sein Ticket in den Popstar-Olymp. Und durfte bei der US-Boygroup «US5» mitmachen. Der Teenie-Lockenkopf liess Mädchenherzen höher schlagen und lebte den Plastik-Pop-Traum. Nach aussen schien alles rosarot. Doch jetzt erhebt Vince schwere Vorwürfe. Unter Tränen öffnet er im RTL-Interview sein Herz.
Und berichtet vom Horror hinter den Kulissen der zurzeit erfolgreichsten Boygroup: «Sie haben mich auf dem Dachboden eingesperrt. Und ich habe gehungert», sagt Vince unter Tränen. Er hätte wie ein Roboter funktionieren müssen und vom süssen Leben eines angehimmelten Popstars gar nichts gespürt.
Er habe lediglich eine Rolle gespielt. Eine Rolle, die auf einem Konstrukt von Lügen basierte. So habe man ihn gezwungen, sein wahres Alter geheim zu halten. «Ich war damals schon 17, öffentlich aber war ich 15», sagt der mittlerweile 19-Jährige. Und es habe auch nie ein Casting gegeben: «Ich war bei einer Künstler-Agentur und bekam den Job», so Vince. Aber Geld habe er nie gesehen. «Sie haben mich wie Dreck behandelt.»
Ist dies lediglich das Gejammer eines enttäuschten 19-Jährigen? Kaum. Denn Ex-Bandkollege Chris (20) warf im Sommer ebenfalls das Handtuch. Er sagte: «‹US 5› hat mein Leben zerstört». Der 20-Jährige kuriert nun sein Burn-Out aus: «Ich bin körperlich und psychisch am Ende.»
Auch Michael «Mikel» Johnson (22) hatte keinen Bock mehr auf die Fünfsamkeit und stieg aus. Er wollte eine Solokarriere starten. Seine Pläne besprechen kann er mit Boygoup-Macher und «US5»-Begründer Lou Perlman (55) leider nicht mehr. Der sitzt zurzeit wegen Betrugs im Gefängnis. (b3i)
Chris hatte im Sommer 2008 die Nase voll von «US5». Er kuriert immer noch sein Burn-OPut aus.- WireImage.com