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Diese Woche hat sich unsere Helsinki-Hoffnung im Streitaxt-Werfen geübt. Es gehört zusammen mit Gummistiefel-Schmeissen zu den eher seltsameren finnischen Sportarten.
Das Axt-Werfen gelang auf Anhieb gut. So gut, dass sich der Coach kaum zurückhalten konnte: «Switzerland twelve points!»
Wer glaubt, DJ Bobos Alltag in Helsinki bestehe in erster Linie aus Zerstreuungen aller Art, irrt sich gewaltig. Unser Star will morgen Donnerstag unter die ersten zehn kommen, denn nur so wird er am Samstag im grossen Finale dabei sein.
Diesem Ziel ordnet der Profi alles unter. So wird tagtäglich trainiert. Und an Fehlerchen und Schwächen gefeilt, die für den Laien kaum erkennbar sind. Die Absicht indes ist allen klar: Im Halbfinale muss jeder Schritt passen und jeder Ton sitzen.
Eine zweite Tagesaktivität ist das Beobachten der Konkurrenz. Zu diesem Zweck fährt DJ Bobo – wann immer er dazu kommt – zur Hartwall Areena, wo dieses Jahr der Song Contest stattfindet. Dort guckt er sich an, mit welchen Waffen seine Mitbewerber um einen Finalplatz kämpfen.
Eine allgemeine Lagebeurteilung mag er zurzeit nicht vornehmen: «Ich warte die erste Generalprobe ab, schaue mir sämtliche Shows an. Dann erst kann ich eine gültige Bilanz ziehen.»