Abfallberge und Teenie-Kollaps in Zürich Bieber sorgt für Chaos

ZÜRICH - Tränen, Müll, Gekreische: Justin Bieber spielte heute Abend im Rahmen seiner Welttournee ein Konzert in Zürich. Der Teenie-Schwarm begeisterte seine Fans – und sorgte für Chaos.

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Für ihr grosses Idol harrten die Fans seit Mittwochabend vor dem Zürcher Hallenstadion aus: Justin Bieber (22) machte im Rahmen seiner «Purpose»-Welttournee für ein Konzert in der Schweiz Halt. Und sorgte mit seinem Gig für mächtig Chaos! Bereits vor Beginn des ersten Schweizer Bieber-Gigs nach drei Jahren spielten sich draussen Dramen ab.

Campierende Belieber hinterliessen Müllberge

Verzweifelt versuchten Fans etwa Tickets für das ausverkaufte Konzert zu ergattern – nicht selten sah man von Enttäuschung gezeichnete oder weinende Gesichter. Zum Weinen zumute dürfte auch dem Putzteam des Hallenstadions gewesen sein: Die hartgesottenen Belieber, die vor der Halle campiert hatten, hinterliessen massenweise Dreck. Vor den Eingängen türmten sich Müllberge, weggeworfene Decken und Abfall! Bereits nach dem Ende des Konzerts war davon aber nichts mehr zu sehen.

13’000 Menschen singen mit

Um 20.15 ist es endlich soweit: Eine Viertelstunde vor dem geplanten Beginn schwebt der kanadische Teenie-Schwarm in einem Glaskasten auf die Bühne. Die Aufregung der Fans entlädt sich in maximalem Gekreische, das mehr oder weniger die nächsten zwei Stunden anhält. Routiniert performt der Mega-Star seine Songs und 13’000 Menschen singen mit, als Justin Hits wie «Boyfriend» oder «Love Yourself» singt. Die Stimmung ist auf dem Höhepunkt, das Hallenstadion bebt.

Ein Fan wurde beinahe zerdrückt. Justin sagte einem Security-Mitarbeiter Bescheid. play

Ein Fan wurde beinahe zerdrückt. Justin sagte einem Security-Mitarbeiter Bescheid.

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Alle wollen ein Stück von Justin

Dann der Schockmoment: Justin hält die Hand ins Publikum, sofort drängen sich Fans zur Bühne. Alle wollen ein Stück von ihm – dabei wird ein Zuschauer beinahe zerdrückt. Der Popstar hört auf zu singen und mahnt die Fans am Bühnenrand: «Watch out!» (dt. «Passt auf!») Nachdem er einem Security-Mitarbeiter Bescheid gibt, geht die Show weiter.

Justin wirkt auf der Bühne müde und lustlos

Fast kuschlig wird es, als der Kanadier sich mit seiner Gitarre in einen Samtsessel setzt und ruhige Töne anschlägt. Immer wieder beweist Justin, dass er ein talentierter Sänger ist, fast alle Songs singt er live. Gleichzeitig merkt man ihm an, wie anstrengend ein Popstar-Leben sein muss. Bieber wirkt auf der Bühne oft müde und lustlos und liefert die Show mit relativ wenig Leidenschaft ab.

«Habe schon über hundert Shows auf meiner Tour gespielt»

Die Interaktion mit dem Publikum beschränkt sich bis auf wenige Aufnahmen auf die einstudierten Überleitungen zum nächsten Song. Man fragt sich, ob der Mega-Star überhaupt weiss, in welcher Stadt er sich gerade befindet. Übel nehmen kann man es dem Sänger irgendwie nicht: «Ich habe schon über hundert Shows auf meiner Tour gespielt», erzählt er auf der Bühne. Auch als er mit seinen Beliebern auf Tuchfühlung geht, wirkt er distanziert. Das Publikum darf ihm Fragen stellen, die er eher halbherzig beantwortet. Für die Fans ist dieser Moment trotzdem einmalig: Ein Mädchen, das mit Justin reden durfte, bricht sofort in Tränen aus.

Beendet hat der kanadische Superstar sein Zürcher Konzert völlig durchnässt: Im künstlichen Regen performte er seinen Hit «Sorry» und liess die Halle noch ein letztes mal beben. Beliebers, die nicht genug kriegen, können die Aufzeichnung des Konzerts übrigens schon bald nachsehen: Der Gig wird am Sonntag an den «American Music Awards» ausgestrahlt.

Publiziert am 18.11.2016 | Aktualisiert am 18.11.2016
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