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Marc Forster wird von der Last der Bürokratie erdrückt. Deswegen will der Bond-Regisseur nicht ewig Filme drehen, in seiner Karriere läuft schon bald der Abspann. Das Geschäft ist ihm schlicht zu komplex: «Budgets, Marketing, endlose Meetings, manchmal ist das kaum mehr zum Aushalten. Ein paar Jahre mache ich das noch, dann sehen wir weiter», erklärte der Schweizer Star-Regisseur in einem Interview mit der Zeitschrift «Das Magazin». Was nach der letzten Klappe kommt, steht für den 38-Jährigen allerdings noch in den Sternen.
Das Film-Business hat aber durchaus seine angenehmen Seiten, vor allem die hart erarbeitete Anerkennung geniesst Forster. «Es ist ein gutes Gefühl, plötzlich so viele Möglichkeiten im Leben zu haben. Ausserdem kann ich jetzt aus vielen Angeboten auswählen, muss nicht immer hausieren gehen mit Projekten».
Der Erfolg hat allerdings auch Schattenseiten, denn der Davoser Ehrenbürger hat so gut wie keine Freizeit mehr: «Ich kann nicht mehr einfach so ein Buch meiner Wahl lesen, einen Spaziergang machen mitten am Tag, einfach mal im Bett liegen bleiben, kochen, mit Freunden lange Gespräche führen und solche Sachen.»
Jede Minute seines Tages sei verplant. «Nicht mal von mir selbst, Assistenten verfügen über meine Agenda». Zum Glück für das Kinopublikum hat Forster wenigstens die Machart seiner Filme in der eigenen Hand. (sda/zeb)