Lily Allen: Koksen ist doch ok!

LONDON – Zuerst denken, dann reden: Diesen Leitspruch hätte sich Lily Allen zu Herzen nehmen sollen, als sie versucht, Drogen schönzureden.

  • Publiziert: 08.01.2009, Aktualisiert: 19.01.2012

Um jeden Preis für Aufmerksamkeit sorgen? Lily Allen machts vor, hätte aber zuerst denken, dann reden sollen.

Dem «Word»-Magazin sagt sie voller Überzeugung: «Wir hören doch immer die schlechten Dinge über Drogen: Sie sind schlecht und sie werden dich töten. Du wirst zur Prostituierten, zum Vergewaltiger und Dealer. Aber das ist nicht wahr!».

Es gebe auch die andere Seite. «Ich wünschte, die Leute würden das endlich realisieren. Ich kenne viele, die drei Mal in der Woche koksen und trotzdem jeden Tag aufstehen und zur Arbeit gehen.» Auch sie nehme es gelegentlich. Zwar möge sie es nicht, aber sie würde sonst zur Aussenseiterin werden.

Statt mit solchen Aussagen, könnte die Sängerin zur Abwechslung mal wieder mit ihrer Stimme für Schlagzeilen sorgen. Denn das hätte die Britin eigentlich auf dem Kasten. (mky)

play Lily Allen in Plauder-Stimmung. (Reuters)

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