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Nicole Kidman gelang erst nach ihrer Ehe der grosse Durchbruch. (Getty Images)
Die Trennung war das Beste, was ihr passieren konnte. Nicole Kidman (40) hat sich richtig freigeschwommen, seit dem sie nicht mehr an der Angel von Tom Cruise zappelt. Den übermächtigen Ehemann legt sie vor acht Jahren ab. Danach hagelt es Filmpreise (Oscar, Golden Globe) und ihre Karriere bekommt ordentlich Aufwind. Endlich gelingt der rothaarigen Australierin der Sprung in die erste Schauspiel-Liga.
Vorher hätte sie sich lange wie erstickt gefühlt, gesteht Nicole jetzt in einem Interview mit «Glamour» und spricht sehr offen davon, wie sie unter Tom zu leiden hatte. «Wenn wir zu den Oscars gegangen sind, dachte ich, ich wäre dabei, um ihn zu unterstützen. Mein Job bestand darin, ein schönes Kleid anzuziehen, gesehen, aber nicht gehört zu werden.» Sie habe stets das Gefühl gehabt, in seinem Schatten zu stehen. Das verursacht natürlich Minderwertigkeitskomplexe: «Ich dachte, ich verdiene es nicht, hier zu sein. Ich hatte den Eindruck, nur durch ihn zum Star zu werden. Ich fand meine ersten Filme nicht so gut, deshalb habe ich mich immer im Hintergrund geduckt.»
Heute hat Nicole Kidman die Komplexe abgelegt, ist sowohl privat, wie auch beruflich rundum glücklich. «Ich klopfe jeden Tag auf Holz. Wir alle müssen ja die Reise des Lebens durchmachen. Man findet eine Liebe, verliert sie wieder, findet eine neue. Sich neu zu verlieben, ist eine wunderbare Sache.»
Seit der Geburt von Baby Sunday Rose schwebt Nicole auf Wolken. «Ich bin ihr vollkommen verfallen», gesteht sie. Sohn Connor, den sie gemeinsam mit Tom adoptierte, sei allerdings enttäuscht gewesen, dass weder Nicole, noch seine Stiefmutter Katie Holmes einen Jungen bekommen haben. Er wünscht sich ein Brüderchen. Das, so findet Nicole, ist jetzt erstmal Katies Job.
Laut «OK» haben sich Tom und Katie Connors Wunsch zu Herzen genommen und arbeiten schon fleissig an einem Brüderchen. (aau)