Taubman ganz unpäpstlich

  • Aktualisiert am 03.01.2012

ZÜRICH – Kaum hat er als Bösewicht «Elvis» den neuen Bond-Film abgedreht, tritt der Zürcher Schauspieler Anatole Taubman schon wieder als Schurke auf den Plan: Er spielt in Sönke Wortmanns «Die Päpstin» den Intriganten Anastasius.

Die Hauptrolle der klugen Päpstin Johanna, die der Legende nach nur als Mann entlarvt wurde, weil sie während einer Osterprozession auf offener Strasse ein Kind gebar, spielt Johanna Wokalek. John Goodman («The Big Lebowski») wird ihren Gönner und Amtsvorgänger Papst Sergius spielen, David Wenham («Herr der Ringe») Johannas Geliebten Gerold.

Die Dreharbeiten sollen am Dienstag auf der Burg Querfurt in Sachsen-Anhalt starten, wie Constantin-Film am Wochenende mitteilte. Später wird unter anderem in Marokko gedreht.

Der Film basiert auf dem Bestsellerroman «Pope Joan» von Donna Woolfolk Cross aus dem Jahr 1996, der seinerseits auf einer mittelalterlichen Legende beruht.

Die Romanverfilmung stand lange Zeit auf wackligen Beinen. Der ursprünglich vorgesehene Regisseur Volker Schlöndorff war von der Produktionsfirma vor einem Jahr entlassen und durch Sönke Wortmann («Das Wunder von Bern») ersetzt worden. Und auch die als Johanna verpflichtete Franka Potente verschwand später von der Besetzungsliste. (sda)

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