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Sennentuntschi-Regisseur Michael Steiner (2. v. l., hier mit den Schauspielern Daniel Rohr und Hans-Peter Mueller-Drossaart) will von der «Weltwoche» Geld sehen. (Keystone)
Der Artikel, der vorletzte Woche in der «Weltwoche» erschien, zeichne das Bild eines egomanischen, Kokain konsumierenden Betrügers, der nicht in der Lage ist, ein Filmprojekt umzusetzen, begründet Steiner heute seine Klage.
Der Text enthalte zahlreiche wahrheitswidrige, aber auch ungeachtet des Wahrheitsgehalts persönlichkeitsverletzende Behauptungen. Steiner beanstandet in der Anzeige zehn Elemente des Textes – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, wie er schreibt.
Die Anzeige verlangt, die Weiterverbreitung des Artikels zu untersagen, den Artikel aus allen Archiven zu entfernen und das Urteil in der Weltwoche zu publizieren. Zudem fordert Steiner eine Genugtuung von 30000 Franken.
Die Klage richtet sich gegen die Weltwoche AG, gegen deren Chefredaktor Roger Köppel sowie den Verfasser des Artikels Philipp Gut. Sie wurde in Zürich eingereicht.
Steiners Film «Sennentuntschi», der als einer der publikumsträchtigesten Schweizer Streifen des Jahres angekündigt war, liegt seit Monaten auf Eis. Wegen fehlender Finanzmittel konnte der Film bis heute nicht fertiggestellt werden.
Ob er je ins Kino kommt, ist höchst ungewiss. «Sennentuntschi» erzählt von drei Alphirten, die sich eine Ersatzfrau basteln, die lebendig wird und sich für erlittene Demütigungen rächt. (SDA/hhs)