
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Wenn heute Nacht vor dem Kodak Theatre in Los Angeles (USA) die Stars über den roten Teppich stolzieren, schaut eine nur aus der Ferne zu: Nadine Vinzens (26). «Es ist ein grosser Traum von mir, eines Tages selbst zu den Oscars eingeladen zu werden», sagt Vinzens. Bisher hat sie es nur an die Afterpartys der Oscar-Verleihungen geschafft. Die Miss Schweiz 2002 lebt seit bald sechs Jahren mit Unterbrüchen in L.A. und versucht den Durchbruch als Schauspielerin in Hollywood zu schaffen.
Zurzeit ist Vinzens zurück in der Schweiz, wohnt in einem Penthouse in Uster ZH. Als Moderatorin von «Red Sofa» wird sie ab Ende März auf cineman.ch über Neuerscheinungen auf DVD berichten. Doch wie übersteht Nadine die lange Oscar-Nacht vor dem TV? Was macht sie, um bis morgens um sechs Uhr wach bleiben zu können? «Am Nachmittag werde ich ein wenig vorschlafen. Und am Abend trinke ich dann viel Kaffee», so Nadines Vorbereitungsprogramm.
Dann freut sie sich vor allem auf eines: «Popcorn, das gehört für mich unbedingt dazu. Und zur Feier des Tages werde ich mir ein Glas Champagner gönnen, oder vielleicht auch zwei», sagt sie. Auch Süsses wie Schokolade isst Nadine gerne vor dem TV – und zum Ausgleich ein wenig Gemüse: «Ich mag Rüebli, Sellerie und Fenchel – alles am liebsten roh.»
Was sagt eine Fachfrau zu Nadines Oscar-Menü? «Rohes Gemüse ist sehr zu empfehlen», sagt die diplomierte Ernährungsberaterin Andrea Schmid (28). «Allgemein ist es gut, immer wieder etwas zu essen, allerdings nichts Schweres.» Auf was sollte Nadine verzichten? «Süsses. Das jagt den Blutzuckerspiegel zwar kurz hoch und gibt dem Körper Energie. Doch ebenso schnell sinkt der Wert auch wieder, und man wird müde.» Und auch auf zu viele Chips würde Schmid verzichten: «Fett ist für den Körper nur schwer zu verdauen, was ermüdend wirkt.»
Wie feucht-fröhlich darf die Oscar-Nacht werden? «Rotwein hat eine einschläfernde Wirkung, auch Mischgetränke wie Rum-Cola sind wegen des vielen Zuckers nicht zu empfehlen. Ein Glas Champagner kann dagegen durchaus anregend wirken, so Schmid. Allgemein gilt: «Man sollte nicht über die Stränge schlagen.»