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«The Hurt Locker» wird auch zum besten Film gewählt. Neunmal nominiert, sechsmal abgeräumt. Darunter in den Königskategorien Beste Regie und Bester Film.
James Cameron wird von der Ex geschlagen. Kathryn Bigelow («The Hurt Locker») wird beste Regisseurin, dem «Avatar»-Macher bleibt das Nachsehen.
Das grosse Finale steht an: Avatar gegen Hurt Locker. Der 3D-Science-Fiction-Film «Avatar» bekam zunächst drei Oscars für Kameraführung, Ausstattung und Spezialeffekte. Das Irak- Kriegsdrama «The Hurt Locker» wurde viermal ausgezeichnet – für das Original-Drehbuch, den Ton und Tonschnitt sowie Filmschnitt ausgezeichnet.
Es ist Sandra Bullock! Mit ihrer Rolle in «The Blind Side» sticht sie die Konkurrenz aus. Gewohnt witzig fällt ihre Dankesrede aus, sie bedankt sich sogar bei der «grossartigen Küsserin» Meryl Streep, am Ende fliessen doch noch die Tränen.
Sean Penn betritt die Bühne, der Oscar für die beste Hauptdarstellerin steht an. Gewinnt Sandra Bullock nach dem «Razzie» als schlechteste Schauspielerin jetzt den Oscar als beste? Oder wird es endlich Meryl Streep?
Der Oscar wird zur Jeff-Sache, Bridges triumphiert, nach fünf Nominationen endlich. Oscar-Gewinnerinin Kate Winslet überreicht Jeff Bridges die begehrte Goldstatue für seine Darstellung als abgehalfterter Country-Sänger in «Crazy Heart». Jeff Bridges ist überglücklich und bedankt sich artig bei seiner Frau.
In «Inglourious Basterds» ein eiskalter Nazi-Scherge, nach dem Triumph als bester Nebendarsteller gerührt: «Dies ist ein Über-Bingo», sagte der Österreicher Christoph Waltz (53) mit tränenerstickter Stimme. «Ich werde mich niemals genug bedanken können. Aber ich kann damit jetzt beginnen», betonte er in seiner kurzen Dankesrede.
Als beste Nebendarstellerin wurde Mo’Nique geehrt. Die 42-jährige Amerikanerin gewann den Oscar für ihre Rolle in dem Sozialdrama «Precious».
Die Schauspielerin hatte dafür bereits Anfang des Jahres einen Golden Globe erhalten. Der Oscar für MoNique war die zweite Auszeichnung des Abends für den Film, der insgesamt für sechs Oscars nominiert ist.
Bei der 82. Verleihung war er zuvor bereits mit dem Oscar für das beste adaptierte Drehbuch geehrt worden. Das Drama basiert auf dem Roman «Push» von Sapphire.
In der ersten Stunde der 82. Oscar-Verleihung der Oscars im Kodak Theater in Hollywood wurde ausserdem der Film «The Hurt Locker» für das beste Original-Drehbuch von Mark Boal ausgezeichnet. Das Irak- Kriegsdrama war neunmal nominiert, darunter in den Kategorien beste Regie und bester Film.
In der Königskategorie sind erstmals seit der 16. Oscar- Verleihung im Jahr 1943 statt der üblichen fünf Filme jetzt wieder zehn Produktionen im Rennen. Topfavoriten sind «Hurt Locker» von Kathryn Bigelow und der 3D-Science-Fiction «Avatar» von James Cameron, der auf ebenfalls neun Nominierungen kommt.
Ausserdem gab es Oscars für «Up» (Oben) als bester Animationsfilm, den «Star Trek»-Film für die beste Maske, den Original-Song «The Weary Kind» von Ryan Bringham und T Bone Burnett aus dem Film «Crazy Heart», den besten Kurz-Animationsfilm «Logorama» von Nicolas Schmerkin, den besten Kurzfilm «The New Tenants» von Joachim Back und Tivi Magnusson sowie die beste Kurz- Dokumentation «Music by Prudence» von Roger Ross Williams und Elinor Burkett.