Affäre «Sennentuntschi» Mitarbeiter Steiner rettet seinen Film

  • Publiziert: 03.02.2010, Aktualisiert: 14.01.2012
  • Von Lukas Rüttimann

Wegen Regisseur Michael Steiners chaotischer Buchhaltung wurde das Prestige-Projekt «Sennentuntschi» zum Albtraum. Nun darf Steiner seinen Streifen mit deutscher Unterstützung vollenden.

Gibts ein Happy End für den Schweizer Skandalfilm «Sennentuntschi»?

Fast scheint es so. Heute will das Schweizer Regie-Wunderkind Michael Steiner (40, «Mein Name ist Eugen») in Basel die Retter seines in der Klemme steckenden Prestige-Projekts vorstellen: Constantin, die grösste deutsche Produktionsfirma («Das Parfüm»), soll den unfertigen Film in die Kinos bringen – und Steiners vom Konkurs bedrohte Firma kaufen.

Erblickt das «Sennentuntschi» tatsächlich bald das Licht der Projektoren, wäre das ein kleines Schweizer Filmwunder: Denn Steiners chaotische Buchhaltung gefährdete nicht nur seinen Film. Weil öffentliche Gelder involviert sind, avancierte das «Sennentuntschi» auch zum Albtraum für die gesamte einheimische Filmszene.

Bei Constantin Film ist der Star-Regisseur deshalb an der kurzen Leine. Steiner ist bei der Firma angestellt, er schneidet sein Werk derzeit für die Kinofassung. Sollte der Film auch noch die Vorschusslorbeeren bestätigen, wäre das Happy End perfekt.

play «Sennentuntschi» soll ein Meisterwerk werden, doch der Produktion ging das Geld aus. (ZVG)

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