Megan Fox und das böse F...-Wort

Sie ist das heisseste Gerät Hollywoods: Megan Fox (23) wurde mit «Transformers» zum Sexsymbol — und zur neuen Angelina Jolie? Hören tut sie das gar nicht gern, wie BLICK im Interview erfuhr.

  • Publiziert: 24.06.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Andreas Scheiner

Blick: Stimmt es, dass Sie den Film gar nicht gesehen haben?
Megan Fox: Ja. Ich mag es nicht, mich selbst anzuschauen. Ich mag es auch nicht, meine Stimme zu hören. Ich kann sie nicht ausstehen. Keine Ahnung, weshalb.

Sie sehen umwerfend aus — unvorstellbar, dass Sie sich nicht gerne anschauen!
Viele Frauen mögen das nicht. Pamela Anderson zum Beispiel. Oder Rene Russo, sie schaut sich ihre eigenen Filme auch nie an.

Sie werden im Film als Männerfantasie inszeniert. Kein Problem damit?
Wozu sollte ich sonst in diesem Film vorkommen? Soll ich vielleicht einen Shakespeare-Monolog halten?

Sie sollen die Welt retten!
Ich glaube nicht, dass die Männer damit umgehen könnten, dass eine Frau die Welt rettet, nicht in einem Hollywood-Film.

Wieso nicht? Lara Croft rettet die Welt. Apropos: Stimmt es, dass Sie es abgelehnt haben, Lara Croft im nächsten «Tomb Raider» zu spielen?
Nein, ich wurde gar nie gefragt! Ich weiss nicht, wer diese Fehlinformationen streut.

Lesen Sie Artikel über sich?
Nur wenn ich muss. Wenn ich wegen etwas, was ich gesagt haben soll, angegriffen werde.

Und den Klatsch im Internet?
Absolutely fucking not! Ich würde mich mit Xanax vollpumpen müssen, um das auszuhalten!

Sie treten also nicht in Angelina Jolies Fussstapfen als Lara Croft. Sie werden ja ständig mit Angelina verglichen.
Ach, ich bin die neue Angelina Jolie, Shia LaBeouf ist der neue Tom Hanks … absurd! Wenn es nichts anderes zu schreiben gibt, kommen die Medien mit solchen Vergleichen. Wie Angelina Jolie habe ich dunkle Haare und Tattoos – so what? Ich bin keine männerverzehrende Femme fatale. Im Gegenteil: Ich bin albern und schüchtern.

Angelina Jolie soll sich vor Ihnen fürchten, weil Sie die jüngere Version von ihr sind.
Oh wirklich? Wo haben Sie das denn gelesen? Im Internet, wo alle wahren Geschichten herkommen?

Nein, im «Life & Style».
Na, das ist ja mal eine verlässliche Quelle! Bullshit-Story! Ich bin mir ziemlich sicher, dass Angelina Jolie gar nicht weiss, wer ich bin.

Sie mögen den Vergleich nicht?
Ich glaube, niemand mag es, mit irgendjemandem verglichen zu werden. Aber es ist nicht so, dass ich mir morgens bei Kaffee und Müesli den Kopf darüber zerbreche, wie ich mich von ihr abgrenzen könnte.

Sie haben ein Marilyn-Monroe-Tattoo. Würden Sie lieber mit ihr verglichen werden?
Um Himmels willen, sie war ein wandelndes Desaster!

Gibts Tattoos, die Sie bereuen?
Mit 18 liess ich mir das Kanji-Symbol für «Kraft» in den Nacken stechen – lächerlich!

Ist «Transformers» ein gutes Date-Movie?
(Lacht) Nein, vermutlich nicht.

Im Film sagen Sie: «Girls mögen gefährliche Jungs.» Sie auch?
Nein. Ich mag Jungs, die Gedichte schreiben und akustische Gitarre spielen. Höfliche, schüchterne Jungs. Aber es gab eine Zeit, ich war noch ein Teenager, da stand ich auf gefährliche Jungs.

Wieso hat sich das geändert?
Als ich älter wurde, habe ich gemerkt, dass gefährliche Jungs nichts zu bieten haben, dass sie reine Zeitverschwendung sind.

Sind Sie noch mit Brian Austin Green («Beverly Hill 90210») zusammen?
Wir sind nicht in einer festen Beziehung. Wir waren verlobt, da ist es das Ziel, zu heiraten. Und ich habe gemerkt, dass das mit 23 nicht mein Ziel ist.

Sie und Shia geben im Film ein wunderbares Paar ab. Ist er Ihr Typ?
Ich mag Shia sehr.

Aber er wäre zu jung?
Weil ich mal gesagt habe, ich date keine Jungs in den Zwanzigern? Das war ein Witz! Shia ist nicht zu jung …

Verlosung

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Wertung

Transformers – Revenge of the Fallen

3 von 5 Sternen.

Super Action und Effekte – leider halten Witz und Story nicht ganz mit.

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