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Bedeutende Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In diesem Fall sehr grosse Schatten. In Asien wurde gestern der Tag zur Nacht, als es zur längsten totalen Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts kam.
Nostradamus sah darin das Ende der Welt, die Maya nennen ein anderes Datum für den jüngsten Tag: 20. Dezember 2012. Dieses Thema greift Blockbuster-Regisseur Roland Emmerich in seinem neusten Streifen auf. «2012» heisst das Action-Spektakel schlicht, John Cusack und Amanda Peet rennen darin verzweifelt um ihr Leben.
Und wenn jemand etwas vom Ende der Welt versteht, ist es Emmerich. Schon in «Independence Day» und «Day After Tomorrow» filmte er die Erde am Rande des Abgrunds. Aber ein bisschen Nachhilfe kann nie schaden. Also schaute sich der Hollywood-Schwabe in Tokio an, wie das Ende der Welt denn aussieht, wenn es der ganz grosse Meister inszeniert. (zeb)