Leonardo DiCaprio: «Ich hatte furchtbare Albträume»

  • Publiziert: 27.07.2010, Aktualisiert: 02.01.2012
  • Von Dierk Sindermann

LOS ANGELES – Hollywood-Beau Leonardo DiCaprio verrät im VIP-Talk, wie er mit dem Rauchen aufgehört hat und warum er ein Glückskind ist.

Herr DiCaprio, in «Inception» stehlen Sie professionell Träume. Wie steht es um Ihre Träume?
Die wird keiner stehlen wollen. Was ich träume, ist ziemlich beängstigend.

Geben Sie uns bitte ein Beispiel?
Würde ich tun, aber ich erinnere mich morgens nie an Einzelheiten. Sonst könnte ich sie selbst bestens analysieren. Als Rollenstudium habe ich nämlich Sigmund Freuds Buch über Traumdeutung gelesen.

Und was ist mit einer Traumfrau? Da gibt es doch ein Model namens Bar Rafaeli ...
Wirklich? Ich kann Ihnen nur sagen, dass es in meinem Zukunftstraum mit Sicherheit eine Familie gibt.

Sonst noch was, was Sie sich wünschen?
Friede auf Erden wäre nicht schlecht. Sonst fällt mir nichts ein. Als ich mit 19 meine erste grosse Rolle bekam, sagte eine Freundin zu meiner Mutter: ‹Dein Sohn hat im Lotto gewonnen.› Und so fühle ich mich auch noch heute. Ich habe einen Beruf, den ich liebe. Und wie viele Leute können schon tun, was Sie lieben?

Sie tun viel Gutes. Haben Sie ein Laster?
Nicht mehr, seit ich das Rauchen aufgegeben habe. Nur eine Zigarre gönne ich mir ab und zu.

Wie schwer war der Nikotin-Entzug?
Unheimlich hart. Ich habe versucht, es mir mit Nikotinpflastern zu erleichtern. Leider hatten die Dinger für mich Nebenwirkungen.

Gereiztheit, Blutdruckschwankungen?
Nein, wenn ich vergass, die Pflaster abends abzunehmen, litt ich unter furchtbaren Albträumen.

Der Science-Fiction-Thriller «Inception» mit Leonardo DiCaprlo läuft ab Donnerstag im Kino.

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