Filmtage 19.-26.1. Die 52. Solothurner Filmtage wecken das Fernweh

ZÜRICH - ZH - In Zeiten übertriebenen Patriotismus' wagen die Solothurner Filmtage den Blick über die Landesgrenze. Zahlreiche Filme der 52. Ausgabe stehen im weitesten Sinne unter dem Thema Fernweh. Filmtage-Direktorin Seraina Rohrer stellte am Dienstag das Programm vor.

Solothurner Filmtage: Fernweh ist zentrales Motiv play
Petra Volpes «Die göttliche Ordnung» eröffnet am 19. Januar die Solothurner Filmtage und steht auch im Wettbewerb um den «Prix de Soleure», wie die Veranstalter am Dienstag bekanntgaben. (Handout) Handout

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 CH-Kinocharts Wochenende «La La Land» auf dem ersten Platz
2 US-Kinocharts «Hidden Figures» dominiert die US-Charts
3 Filmpreis Damien Chazelle für Regiepreis im Rennen

Kino

Immer informiert - Abonnieren Sie den Blick-Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Sport Newsletter erhalten?
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden

In «I am Truly a Drop of Sun on Earth» reist Regisseurin Elene Naveriani in ihre georgische Heimat und erzählt die Liebesgeschichte einer Prostituierten und eines nigerianischem Migranten. Das Werk ist einer von zwei Spielfilmen im Wettbewerb um den «Prix de Soleure». Der zweite ist Petra Volpes Eröffnungsfilm «Die göttliche Ordnung» über die Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz.

Die Filmtage, die Werkschau des Schweizer Films, präsentieren in ihrer 52. Ausgabe 179 lange und kurze Filme, wie Seraina Rohrer am Dienstag vor den Medien im Zürcher Kino Xenix sagte. 37 der Filme im Programm sind Premieren. Eröffnet wird das Filmfest am 19. Januar von Bundesrätin Simonetta Sommaruga.

Neben Filmen, die Geschichten aus Georgien, Ägypten, Nepal oder den USA erzählen, stehen auch die Premieren heimischer Trouvaillen an: Micha Lewinsky etwa holt in seiner neuen Komödie «Lotto» einen alten Mann vom Sterbebett. Und Martin Guggisberg hat mit «Usgrächnet Gähwilers» eine politisch inkorrekte Integrationskomödie geschaffen. Beide Filme buhlen um den «Prix du Public». (SDA)

Publiziert am 13.12.2016 | Aktualisiert am 13.12.2016
teilen
teilen
0 shares
Fehler
Melden