Drogen-Pete als Film-Inspiration

LOS ANGELES – Wer hätte das gedacht? Sänger Pete Doherty soll doch tatsächlich als kulturelles Vorbild gedient haben. Das behauptet jedenfalls Madonna-Mann und Regisseur Guy Ritchie.

  • Publiziert: 31.07.2008, Aktualisiert: 20.01.2012

Der neuste Streifen von Guy Ritchie heisst «RocknRolla» und schon der Trailer erinnert irgendwie an das Gauner-Stück «Snatch» und an «Trainspotting» – der Film, der exzessive Drogentrips auf die Leinwand brachte. In «RocknRolla» geht es nun darum, dass ein Rockstar namens Johnny Story ein Gemälde in die Finger kriegt und sich dadurch mitten in einem Bandenkrieg zwischen dem russischen Mob und der Londoner Unterwelt wiederfindet. Drogen, Gewalt und Model-Frauen dürfen da natürlich nicht fehlen. Mit von der Partie sind unter anderem Gerard Butler, Gemma Arterton und Thandie Newton.

Jetzt erklärte Regisseur und Autor Ritchie auch, wie er auf die Hauptfigur seines neusten Werkes kam. «Als ich das Skript dazu schrieb, war Pete Doherty einfach überall. Obs nun ein genialer Marketingstreich war oder ein glücklicher oder doch eher unglücklicher Zufall? Auf jeden Fall war es Petes kreative Selbstzerstörung», erzählt der inspirierte Guy Ritchie.

«RocknRolla» wird bei uns ab dem 27. November in den Kinos zu sehen sein. (ghd)

play Nach privaten Schlagzeilen wieder mal als Regisseur im Gespräch: Guy Ritchie. (Reuters)

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