Daniel Craig ist James Bond – seine Kritiker trauten ihm den Job im Namen Ihrer Majestät nicht zu «Denen zeige ich es!»

  • Aktualisiert am 13.01.2012
  • von Silvia Tschui

WIEN – Der neue Bond-Streifen läuft ab 23. November in den Kinos. Das österreichische Lifestyle-Magazin «Seitenblicke» sprach mit dem James-Bond-Hauptdarsteller Daniel Craig. Lesen Sie hier Auszüge.

Craig über den Druck als
Bond-Hauptdarsteller:

«Ich musste mir anhören, ich sei zu klein, zu blond, zu soft. Das hat mich anfangs schon sehr belastet. Aber statt mich runterziehen zu lassen, haben die Negativschlagzeilen vielmehr meinen Ehrgeiz geweckt. Ich dachte mir: ‹Denen zeig ich es!›».

Craig über sich als James Bond:
«Ich mag vielleicht nicht der hübscheste Bond sein oder der charmanteste, aber ich habe mir meinen britischen Arsch aufgerissen, geschuftet wie ein Verrückter. Ich fühle eine grosse Verantwortung, die Figur britisch erscheinen zu lassen.»

Craig über Frauen:
> Satsuki Mitchell, seine Freundin und Hollywood-Filmproduzentin:
«Ich bin ein sehr privater Mensch und spreche nicht gern über mein Liebesleben. Nur so viel: Ich bin sehr verliebt in Satsuki und glücklich, sie an meiner Seite zu haben.»

> Heike Makatsch, Ex-Freundin: «Heike und ich hatten sieben schöne Jahre zusammen. Mir hat es viel bedeutet, dass sie für mich von Deutschland nach London gezogen ist. Irgendwann hat es einfach nicht mehr funktioniert. Gerade habe ich erfahren, dass sie mit ihrem neuen Partner ein Baby erwartet. Ich freue mich für sie und wünsche ihr alles Gute.»

> Kate Moss, Ex-Affäre: «Kate ist eine Freundin. Natürlich habe ich nichts gegen attraktive Frauen, aber ich bin fest liiert und treu. Seitensprünge sind nicht mein Ding.»

Craig über das Rauchverbot in «Casino Royal»:
«Bond ist nun Nichtraucher. Die Produzenten waren der Meinung, James Bond sei ein Vorbild für die Jugend und dürfe deshalb nicht mehr mit Rauchwaren zwischen den Fingern erwischt werden. Ein sicher lobenswerter Gedanke. Ich finde ihn aber merkwürdig: Als 007 renne ich durch die Gegend und schiesse meinen Gegnern die Köpfe weg. Waffen und Gewalt werden akzeptiert, aber dass Bond nach einer gelungenen Exekution genüsslich an einer Havanna zieht, ist jetzt tabu.»

Craig über sein neues Leben:
«Früher wusste ich oft nicht, wie ich die Miete bezahlen soll. Ich habe dennoch nicht aufgegeben. Das zahlt sich nun aus. Letztlich ist die Bond-Rolle ein Job wie jeder andere. Zugegeben, einer mit recht üppigem Gehaltscheck.»

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